Neuer Stadtfotograf

Uwe Kreye will Neu-Isenburg minimalistisch einfangen

Stadtfotograf 2018 Uwe Kreye mit einem Bewerbungsfoto – Treppenhausarchitektur. Foto: lfp

Neu-Isenburg (lfp) – Nachdem die vergangenen drei Neu-Isenburger Stadtfotografen die Hugenottenstadt mit der prallen Fülle ihrer Motivvielfalt oder Menschen in besonderer Verantwortung dokumentiert haben, will sich nun Uwe Kreye der Hugenottenstadt „subtiler“ nähern. Aufgrund seiner vorgelegten Bewerbung entschied sich die Jury mit Kati Conrad, Andreas Thiel und Florian Piel für den 59 Jahre alten Uwe Kreye.

 Der ausgebildete Raumausstatter lebte zwischendurch sechs Jahre als Segellehrer auf Elba, dort entdeckte er 1995 auch die Fotografie. Heute baut Kreye als Mitarbeiter einer Firma für Garten- und Landschaftsbau vorwiegend Kinderspielplätze im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

Wieder zu Hause angekommen, vertiefte Uwe Kreye seine fotografischen Kenntnisse, bildete sich in den Bereichen Studio- und Architekturfotografie weiter. Gerade die gestalterischen Elemente der Architektur, aber auch zufällige Strukturen die Kreye während seiner nun vermehrten Fotospaziergänge in Neu-Isenburg entdecken will, werden die Grundlage seines künstlerischen Schaffens als Stadtfotograf 2018 sein.

„Ich will meine Aufgabe minimalistisch und mit Ruhe umsetzen“, erklärt Uwe Kreye, der das Gesehene mit seiner „Immer-Dabei-Kamera“ (eine Leica D-Lux) gekonnt festhalten will. Dabei setzt er auch darauf, dass nicht jedes vom ihm aus seiner Sicht künstlerisch dargestellte Motiv auch gleich erkannt wird. „Ich will die Neu-Isenburger mit meinen geometrischen Formen, interessanten Perspektiven und ungewöhnlichen Kompositionen auch wieder mehr für ihre Stadt interessieren“, so Kreye.

Die Motivausbeute des bisherigen Stadtfotografen Alexander Jungmann, der sich den Neu-Isenburger Vereinen gewidmet hatte, gibt es in einer großen Fotoausstellung im Haus zum Löwen zu sehen – Vernissage ist am 22. Februar.

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