Hugenottenmedaille für Willi Guckelsberger Nicht wegzudenken aus der Isenburger Fastnacht

Während der Feier zu seinem 80. Geburtstag wurde Willi Guckelsberger mit der Hugenottenmedaille ausgezeichnet. Foto: Postl

Neu-Isenburg (lfp) – Wenn ein in Neu-Isenburg so bekannter und vitaler Jubilar wie Willi Guckelsberger seinen 80. Geburtstag feiert, dann finden sich viele Gratulanten ein. Es brauchte schon einen großen Saal im Hotel Mercure, um am Samstagabend allen Gästen Platz zu bieten. Dass sich unter den Geburtstagsgästen auch Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel befand, war für Willi Guckelsberger eine freundliche Geste. „Nur die große Schachtel unter seinem Arm irritierte mich etwas“, gab der Jubilar zu. Kaum hatte Willi Guckelberger die Gäste begrüßt, lüftete Herbert Hunkel auch schon das Geheimnis der großen Schachtel – öffnete sie und hängte sich die Amtskette um. „Da habe ich gewusst, dass da was auf mich zukommt“, war das Geburtstagskind schon mal vorgewarnt.

„Lieber Herr Guckelsberger, wir müssen mal ein ernstes Wort miteinander reden“, sagte Stadtoberhaupt, ganz ungewohnt streng. „Doch Spaß beiseite, es ist mir eine besondere Ehre, Ihnen heute eine ganz besondere Auszeichnung für Ihr besonderes Engagement um die Kultur und den Erhalt der Isenburger Fastnacht verleihen zu dürfen“, kündigte Hunkel an. „Na sowas, jetzt bin ich aber gespannt“, sagte Willi Guckelsberger auf dem Weg in die Mitte der Geburtstagsgesellschaft.

„Wenn man über Willi Guckelsberger spricht, dann kommt man an der Fastnacht nicht vorbei“, sagte Hunkel und ließ das Wirken des Jubilars noch einmal Revue passieren. So gehörte Willi Guckelsberger zu den Gründern des Senats, der die finanzielle Grundlage des Lumpenmontags sichert. Auch bei der Gründung des FBIK (Förderverein zur Brauchtumspflege des Isenburger Karneval) im Jahre 2001 gehörte Willi Guckelsberger zu den Initiatoren – und ist bis heute stellvertretender Vorsitzender. „Viele Jahre waren Sie Schwellkoppmarschall und auch die Freundschaft auf karnevalistischer Ebene zu unseren Freunden in Veauche und Andrezieux-Boutheon haben Sie gefördert“, nannte Bürgermeister Herbert Hunkel weitere Verdienste des Jubilars.

„So viel ehrenamtliches Engagement kann nur mit der Hugenottenmedaille der Stadt Neu-Isenburg gewürdigt werden, und diese Ehrung haben Sie mehr als verdient“, betonte Hunkel. Unter dem großen Beifall der Geburtstagsgesellschaft überreichte Herbert Hunkel Medaille und Urkunde an Willi Guckelsberger. „Das war wirklich eine große Überraschung für mich“, sagte dieser. Da ohne eine starke Frau auch bei einem starken Mann wie Willi Guckelsberger kaum was läuft, gab es auch Lob und Blumen für Marianne Guckelsberger, dazu ebenfalls tosenden Applaus.

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