Statue aus Louvre-Formen neu geschaffen Diana wieder auf der Jagd im Schlosspark Rumpenheim

Stadtrat Paul-Gerhard Weiß (rechts) dankt Heinz Weber für die Replik der Figur, die nun im Rumpenheimer Schlosspark zu bewundern ist. Foto: Stadt Offenbach/Georg

Offenbach (red) – Der Rumpenheimer Schlosspark ist um eine Attraktion reicher: Die Jagdgöttin Diana – den Hirsch fest im Griff – schmückt den Park in Sichtweite des Schlosses. Die Rückkehr wurde vergangene Woche gefeiert: Finanziert von Privatmann Heinz Weber ist eine Replik aus weißem Marmormehl entstanden. 

Die ursprüngliche Figur, die lange den Park schmückte und die Heinz Weber noch aus Kindertagen kannte, war eine Kopie eines klassizistischen Kunstwerks, das einst als Geschenk an den französischen König im Louvre landete – und gerne kopiert wurde. Genau dort fand Weber – unterstützt von der Offenbacher Stadtverwaltung – noch eine Form für die Statue. Für die großzügige Spende an die Bürger finanzierte die Stadt den dazugehörigen Sockel. Strahlend weiß blickt Diana in ihrer Toga jetzt wieder durch den Park. „Das ist ein bedeutender Beitrag zur Wiederherstellung der historischen Substanz im Schlosspark Rumpenheim“, sagte Stadtrat Paul-Gerhard Weiß nach der Installation. Dazu zählt auch die Wiederherstellung historischer Wege und Blickachsen im Park und die Anbringung von Informationstafeln. Die frühere Diana-Statue steht heute nach Kenntnis der Stadt im Park von Schloss Fasanerie in Eichenzell bei Fulda. Sie war zunächst in beschädigtem Zustand mit anderem Inventar aus dem Rumpenheimer Schloss nach Eichenzell gelangt. Inzwischen wurde sie restauriert und schmückt den dortigen Park.

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