Kooperationsangebote der Behindertenhilfe und des Quartiersmanagements Inklusion am Frühstückstisch

Alle zwei Monate treffen sich Mitarbeiter und Klienten des Ambulant Betreuten Wohnens zum gemeinsamen Frühstück. Foto: p

Offenbach (red) – Alle zwei Monate veranstalten Klienten und Mitarbeiter des Ambulant Betreuten Wohnen der Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach am Sonntagvormittag ein Frühstück im Stadtteilbüro Nordend.

„Am Wochenende komme ich dann aus meiner Wohnung raus und kann Freunde und Bekannte beim Frühstück im Stadtteilbüro treffen. Die Geselligkeit gefällt mir sehr! Ich kann dort auch neue Leute kennenlernen, was ich toll finde“, berichtet Christian Sabotke, der von der Behindertenhilfe unterstützt wird.

Das Frühstücksbuffet zählt, genau wie das Spiele-Café, zum Kooperationsangebot zwischen dem Ambulant Betreuten Wohnen des Vereins Behindertenhilfe und dem Quartiersmanagement Offenbach. Beim Spiele-Café treffen sich jeden letzten Dienstag im Monat von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr Spielebegeisterte in den Räumlichkeiten des Nordendtreffs in der Bernardstraße 63 in Offenbach. Auch dieses wird von den Klienten des Betreuten Wohnens regelmäßig besucht. „Auch zum Spiele-Café gehe ich sehr gerne, weil ich da mit mehreren Leuten Darts spielen kann, was mir großen Spaß macht! Kaffee, Kuchen, Musik und nette Gespräche gibt es da auch immer“, sagt Christian Sabotke.

Diese Veranstaltung ist, wie alle anderen Angebote im Stadtteilbüro, offen für Interessierte. Weitere Veranstaltungen und die dazugehörigen Termine erscheinen im Belegplan des Stadtteilbüros auf der Homepage der Stadt Offenbach. Flyer zu den Kooperationsangeboten des Stadtteilbüros und des Ambulant Betreuten Wohnens liegen einige Wochen zuvor im Stadtteilbüro aus.

Zum Beispiel gibt es den Mittagstisch des Stadteilbüros, es wird gemeinsam gebacken oder man kommt zum monatlichen Spiele-Café und zum Sonntagsfrühstück. Bezahlt wird ein geringer Kostenbeitrag. Danach wird zusammen aufgeräumt, durchgekehrt und man verabredet sich für das nächste Mal.

Das inklusive Projekt startete mit einem Interview mit dem Quartiermanager, Marcus Schenk im Sommer 2014. Das brachte die Kooperation an den Start. Es war der Wunsch nach Vernetzung, der einen Klienten des Betreuten Wohnens zusammen mit Diplom-Sozialpädagogin Julia Bauer, Mitarbeiterin des Ambulant Betreuten Wohnens, in ihr zuständiges Stadteilbüro und zu Schenk führte.

Mit ihren Fragen nach Kooperationsmöglichkeiten rannten sie offene Türen ein. Die große Offenheit und herzliche Akzeptanz führte dazu, dass am Ende des Interviews die Verabredung für gemeinsame Angebote klargemacht werden konnten.

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