Veranstalter versprechen 300 verschiedene Sorten Neuauflage des Offenbacher Bierfests nach zwei Jahren Pause

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke (links) und die Veranstalter Petra und Bernd Noll stoßen während der Vorstellung der Bierbörse nicht etwa mit leeren Gläsern an – die kleinen Gläschen können Besucher nutzen, um sich durch die Vielfalt der Biere zu probieren. Foto: Stadt Offenbach

Offenbach (red) – Das Offenbacher Bierfest soll nach zwei Jahren Pause im August neu ausgerichtet werden – dann als „1. Offenbacher Bierbörse“. Oberbürgermeister Dr. Schwenke und die AG Feste wollen dabei erstmals auf Bernd und Petra Noll von der Agentur Alpha-Marketing als Veranstalter setzen.

Das Bierfest war 2017 und 2018 wegen eines finanziellen Disputs ausgefallen. Stadt und damaliger Festbetreiber, der Offenbacher Getränkehändler Hans Peter Kampfmann, hatten sich nicht über die Höhe der von der Stadt geforderten Standgebühren einigen können.

Das Ehepaar Noll veranstaltet seit 1993 Feste und Märkte, zu ihren Flagschiffen zählen die Bierbörsen am Rheinufer in Mainz, Karlsruhe, Pforzheim und Böblingen. Dabei können mehr als 300 verschiedene Biersorten aus aller Welt ausprobiert werden: Da gibt es Metbier an einem Stand, der einer mittelalterlichen Taverne gleicht, wird polnisches Bier unter rot-weißen Sonnenschirmen ausgeschenkt oder es befindet sich die Theke in einem 17 Meter langen Segelschiff.

„Die Professionalität, der internationale Charakter der Bierbörse und die geplante Umsetzung haben gefallen und passen gut zu uns“, erklärt Schwenke, der mit der Bierbörse nach zweijähriger Pause auch neue Akzente in der Innenstadt setzen möchte. In diesem Jahr wollen beide Seiten das Konzept erstmals in Offenbach erproben. Von Donnerstag, 22. August, bis Sonntag, 25. August, findet die Bierbörse auf dem Aliceplatz und dem Stadthof statt. Zwischen dem Komm-Einkaufscenter und dem Rathaus können Besucher dann 300 Biere aus der ganzen Welt probieren.

Neben der Auswahl von besonderen Bieren und Ständen verspricht Noll ein Fest, bei dem der Genuss im Vordergrund steht. So können Besucher zum Preis von zwei Euro spezielle 0,1-Liter-Gläschen erwerben, um sich durch die Vielfalt der Biere zu kosten. Wichtig war Oberbürgermeister Schwenke, dass Gerstensaft aus heimischen Brauereien als auch Biere aus anderen europäischen Ländern und Kontinenten angeboten werden. „Es gibt Craftbiere, Braunbier, Metbiers, Erlebnisbiere, aber auch das ein oder anderen Bier, bei dem garantiert Urlaubserinnerungen wach werden“, so Noll, der bereits etliche Anbieter für die Bierbörse in Offenbach verpflichten konnte. Zwischen all den Gerstensäften gibt es natürlich auch Imbissstände.

Eine Bierbörse ohne Offenbacher Bier? Eigentlich kaum vorstellbar, aber auch Noll weiß, dass eine mehrtägige Präsenz für kleinere Betriebe nur schwer umzusetzen ist. Aber er hofft, dass die regionalen Bierbrauer an der Bierbörse teilnehmen.

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