Musikreihe Academia Sancta Maria Offenbach in der Marienkirche Romantische Opernarien zum Saisonstart

Mariusz Klubzuk (von links), Sung-Ho Kim, Birgit Teschau, Dong-Hyub Hong und Jin-Soo Choi traten gemeinsam in der Marienkirche auf. Foto: Helmut Krämer / p

Offenbach (red) – „Romantische Opernarien“ präsentierte die Musikreihe Academia Sancta Maria Offenbach kürzlich zum 65. Konzert in der Marienkirche. Organisiert worden war es wieder von der japanischen Sängerin Hiromi Mori (Alt) von der Frankfurter Oper.

Wegen einer Erkältung konnte sie nicht mitsingen. Dafür hatte sie aber die Kollegen Birgit Treschau (Sopran) aus dem Odenwald, aus Süd-Korea die Sänger Sung-Ho Kim (Tenor) Jin-Soo Choi (Bariton) und erstmals Dong-Hyub Hong (Bass) und wieder den polnischen Pianisten und Korrepetitor Mariusz Klubzuk von der Oper Frankfurt mitgebracht. Hausherr und Pfarrer Hans Blamm freuet sich über eine volle Kirche, hundert gedruckte Programme reichten gar nicht für alle Besucher aus.

Die erste Arie im Jahr 2020 sang Tenor Kim mit „Domine Deu“ aus Petite Messe Solonnelle von Gioachino Rossini, ihm folgte Bassist Hong mit „Aprite un po‘ quegli occhi“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Wie vom Hausherrn angekündigt, sang dann Sopranistin Birgit Treschau trotz Erkältung, bekam dafür auch viel Beifall, die Arie der Maddalena „La Mamma morta“ von Umberto Giordano mit imponierender Technik und Jahrzehnte Bühnenerfahrung ganz souverän. Ihr folgte Bariton Choi mit der Arie „Dio di Giuda“ aus Nabucco von Giuseppe Verdi. Die Arie „Ingemisco“ aus Missa da Requiem von Giuseppe Verdi brachte danach Tenor Kim, wie gewohnt sicher. Von Bassist Hong kam dann die Arie „O tu Palermo“ aus I Vespri Siciliani von Giuseppe Verdi machtvoll vorgetragen. Erneut glänzte dann Sopranistin Birgit Treschau mit der Arie der Butterfly von Giacomo Puccini. Bariton Choi sang gefühlvoll „Cortigiani“ aus Rigoletto von Giuseppe Verdi und Bassist Hong bot die Arie „La Calunnia“ aus Il barbiere die Siviglia von Gioachino Rossini, mit Bravo bedankt. Zum Schluss sangen Tenor Kim und Bariton Choi gemeinsam die Arie „Au fond du temple sain“ aus Les pecheurs de Perles von Georges Bizet überaus harmonisch.

Eine gefühlvolle Zugabe gab dann Sopranistin Treschau mit einer Arie aus der Macht des Schicksals von Verdi. Pianist Mariusz Klubzuk war ein souveräner Begleiter mit Schwung und guter Abstimmung mit den Solisten.

Beim Saisonstart bewiesen die Künstler erneut die hohe Qualität der Frankfurter Oper und ihren Stellenwert für Offenbacher Musikfreunde. Alles nach dem Motto: „Klassik hautnah“.

Hans Blamm war mit dem Publikum begeistert über den glanzvollen Auftritt der Künstler und viel Beifall zeigte, wie gut der musikalische Nachmittag gefallen hatte.

Das nächste und 66. Konzert findet am Sonntag, 2. Februar wieder in der Marienkirche mit Yumiko Noda (Violine) und Olaf Joksch (Orgel) um 16 Uhr statt.

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