Kosten werden aus städtischem Sonderbudget gedeckt Toiletten an der Offenbacher Uhlandschule sind saniert

So sahen die Waschbecken vor der Sanierung aus. Foto: p

Offenbach (red) – Schlimmer als eine Grammatik-Arbeit oder komplizierte Textaufgaben ist für viele Schülerinnen und Schüler der Gang auf die oft unerfreulichen Schultoiletten. In der Uhlandschule ist dies kein unangenehmes Thema mehr: In dem Örtchen wurde jetzt die Grundsanierung abgeschlossen. In der kommenden Woche werden die Sanitäranlagen freigegeben. Beauftragt wurden die Arbeiten von der GBM Service GmbH der Stadtwerke Offenbach. Für die Grundschülerinnen und -schüler standen während der Bauzeit Sanitärcontainer zur Verfügung. Mit der Erneuerung geht ein lang gehegter Wunsch der Schulgemeinde in Erfüllung, zumal die Kinder angesichts der Corona-Bedrohung schon allein zum Händewaschen den Gang in die Sanitärräume nicht vermeiden sollen.

„Die Sanierung hat sich als aufwendiger als gedacht herausgestellt“, sagt Annette Schroeder-Rupp, Geschäftsführerin der GBM. „In dem separaten Toilettengebäude mussten nicht nur Leitungen, sondern auch die Kanäle unter der Bodenplatte ausgetauscht werden. Eine Befahrung mit dem Kamerawagen hatte gezeigt, dass eine Reparatur der alten Rohre nicht mehr möglich war.“

Rund 350.000 Euro kostete die Generalüberholung der Anlage inklusive der Kanäle insgesamt. Bezahlt wird sie aus dem städtischen Programm für Teilsanierungen an Schulen, das mit jährlich 2 Millionen Euro ausgestattet ist. Mit der Abwicklung dieser Maßnahmen hat die Stadtverordnetenversammlung die stadteigene GBM beauftragt. Damit werden neben den großen Komplettsanierungen und Erweiterungen von Mathildenschule, Geschwister-Scholl-Schule und Edith-Stein-Schule sowie den Neubauprojekten in Bieber-Nord, Rumpenheim, dem Lindenfeld und am Ostbahnhof, für die mehr als 200 Millionen Euro aufgewendet werden müssen, auch Teilsanierungen an anderen Schulen vorangebracht, erläutert Schulderzernent Paul-Gerhard Weiß. Dazu gehören die Erneuerung von Heizungsanlagen, Fenstern und Fassaden, Schultoiletten, der Einbau von Nachhallschutz, die Umgestaltung von Schulhöfen und vieles mehr. Ergänzt werden die städtischen Mittel durch Gelder aus diversen Förderprogrammen.

„Die Sanierung der maroden Schultoiletten an der Uhlandschule war uns besonders wichtig und wir sind froh, dass wir gerade den jüngsten Schülerinnen und Schülern dort jetzt neue und saubere Sanitäranlagen bieten können. In den Weihnachtsferien soll der Nachhallschutz im Schulgebäude der Uhlandschule folgen. Die Maßnahmen in Bürgel zeigen, dass auch mit dem Programm für Teilsanierungen wesentliche Verbesserungen an Schulen möglich sind. Deshalb setzen wir dies kontinuierlich fort“, so Weiß.

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