Entwarnung an der Dietzenbacher Straße

Verdacht auf Sprengsatz: LKA untersucht Auto mit Roboter

Eine Zeugin hatte die Einsatzkräfte informiert: In diesem Auto ohne Kennzeichen fanden die Beamten Kanister und Kabelstränge, aber keinen Hinweis auf eine Sprengvorrichtung. Foto: Georg

Offenbach (pol) – Ein verdächtiges Auto hat am vergangenen Donnerstag für einen Polizeieinsatz an der Dietzenbacher Straße gesorgt. Wie die Einsatzkräfte mitteilen, hatte eine Zeugin sie informiert, dass auf einem Parkplatz ein verdächtiges Fahrzeug ohne Kennzeichen mit offenen Türen und Fenstern stehen würde. Die Beamten stellten bei der Überprüfung des Audi A3 fest, dass im Fahrzeug Kanister standen und Kabelstränge zu sehen waren.

Da zunächst nicht auszuschließen war, dass es sich hierbei eine Spreng- oder Brandvorrichtung handeln könnte, wurden gegen 13.30 Uhr zwei nahe dem Parkplatz gelegene Mehrfamilienhäuser geräumt. Den Bereich zwischen Neusalzer Straße und Eberhard-von-Rochow-Straße sperrten die Einsatzkräfte ab.

Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamtes untersuchten schließlich das verdächtige Auto, wobei auch ein Roboter im Einsatz war; ein Spreng- oder Brandsatz war nicht vorhanden. Die drei aus dem Fahrzeug geholten Kanister waren leer. Von dem Audi ging keine Gefahr aus.

Kurz vor 17 Uhr waren die Maßnahmen der Entschärfer beendet. Die Bewohner durften zurück in die Häuser und der Verkehr rollte wieder. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.

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