Rödermärker laufen gesamt über 4.000 Kilometer 600 Starter beim Wumbor-Lauf

Gespannt und aufgewärmt warteten die Jüngsten hinter der Startlinie, für viele war es sicher die erste Teilnahme. Foto: Berker

Rödermark (zsb) – Wumbor steht für Waldacker, Urberach, Messenhausen, Bulau, Ober-Roden, Rödermark. Die Gemeinschaft der Stadtteile ist immer wieder ein Thema und die Freude über die gemeinsamen Veranstaltungen groß. Ein schönes Zeichen dieser Verbindung ist der Radweg Wumbor, der durch alle fünf Stadtteile führt. Doch nicht nur mit dem Fahrrad wird Rödermark erkundet, sondern auch von fleißigen Joggern und das einmal im Jahr in großem Rahmen.

Der Wumbor-Lauf verbindet viele Rödermärker jung und alt im Sport, mit ihrem Wohnort und auch mit Sportbegeisterten von weiter her. Zum 13. Mal fand der Lauf am vergangenen Wochenende statt. Mit weit über 600 Teilnehmenden ging es an den Start. Darunter sehr viele junge Schüler der örtlichen Schulen und Mitglieder der Sportvereine. Die Jüngsten aus den Jahrgängen 2010 und älter absolvierten einen Kilometer in Bestzeiten. Am schnellsten waren dabei Hanne Berker und Nina Vogt, Medaillen erhielten aber alle Kinder. Gleich die doppelte Strecke mit zwei Kilometern liefen die etwas älteren Schülerinnen und Schüler. Jonah Hörhold setzte sich an die Spitze.

Besonders viele Sportler verzeichnete der Zehn-Kilometer-Volkslauf. Bei den Herren erreiche die beste Zeit Giuseppe Troia, bei den Damen war es Irene Bell, die als Erste das Ziel erreichte. Einen ganz besonderen Rekord gab es allerdings beim Halbmarathon zu verzeichnen. Nikolai Billing, der für die Eintracht Frankfurt an den Start ging, kam nach genau 1:15:03 wieder am Badehaus an und erreichte somit nicht nur seine angestrebte Zeit auf die Sekunde genau, sondern brach auch den Streckenrekord.

Die letzte Disziplin des Wumbor-Laufes war die 7,5-Kilometer-Walking-Strecke. Deutlich mehr Frauen gingen dabei an den Start, an der Spitze deutlich zu sehen war Eva Servatius. Auch Bürgermeister Roland Kern nahm die Nordic Walking Strecke auf sich und zeigte sich sportlich. Alle Ergebnisse stehen auf der Seite des Wumbor-Laufes.

Rund um das Badehaus Urberach wurde der 13. Wumbor-Lauf ein großer Erfolg. Trotz vielem Zittern im Voraus, denn die Wetteraussichten waren eher winterlich. Als am Morgen des Sonntages dann aber die Sonne erstrahlte, war diese Sorge vergessen. Auch im Organisationsteam musste improvisiert werden, denn Siegfried Kupzok erkrankte. Rudi Zischka und Sascha Keller wurden jedoch schließlich fleißig von Fredi Daum und Hans Röhring unterstützt. Mit neuem Wind und gesammelter Erfahrung konnten alle Hindernisse genommen werden.

Viele Helfer der örtlichen Vereine sorgten für die Versorgung der Sportler und Gäste. Jeder Lauf wurde außerdem begleitet von Sportlern an Beginn und Ende und auch für die vielen Aufgaben an den Streckenabschnitten und im Ziel waren Leute gefunden worden. Der Wumbor-Lauf war so nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein Bild für die Zusammenarbeit aller Rödermärker.

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