Germania II wurde Schützen-Stadtmeister der Vereine Beim Pfingstwaldfest wird um Vereinspokal geschossen

Mit 19 Mannschaften deutlich mehr Teilnehmer als im letzten Jahr, doch wie seit Jahre war die TS Ober-Roden am stärksten vertreten (im Bild „Schützen-Neuling“ Katharina Keuchler mit Hans-Werner Kunz vom Schützenverein Diana). Foto: chz

Rödermark (chz) – Elf Grad Mittagstemperatur und feuchte Schauer von oben machten dieses Jahr das dreitägige Pfingstwaldfest des Schützenvereins Diana Ober-Roden zu einem sehr mutigen Unterfangen. Gut wars da, dass im Mittelpunkt des ersten Tages die überdachte und warme Kleinkaliberanlage im Schützenheim stand, wo der Verein alljährlich Nichtmitgliedern die Möglichkeit bietet, in den sonst streng gehüteten Hallen der Schützengemeinschaft Diana unter fachkundiger Anleitung das Schießen auszuprobieren. Drei Schützen bilden ein Team; wer die meisten Ringe schießt, darf aufs Treppchen.

Sieger wurde in diesem Jahr das Team II der Germania Ober-Roden mit Chris Hesse, Thorsten Mlotek und Hans Dethe mit insgesamt 255 Ringen vor dem Germania-Team I mit Robin Pradl, Florian Brehm und Ewald Delp mit 253 Ringen und der DJK1 in der altbewährten Besetzung mit Florian Hitzel, Sandra Zaig und Günther Hitzel mit 252 Ringen. Dahinter standen auf der Siegerliste die „Wirtschaftsfreunde 1“ mit ebenfalls 252 Ringen vor dem Musikverein Viktoria 08 und weitere 13 Mannschaften. Mit 19 teilnehmenden Teams war das Stadtpokal-Schießen sehr gut und weit stärker als im vergangenen Jahr besucht. Wieder einmal war die TS Ober-Roden mit sieben Mannschaften der teilnehmerstärkster Verein.

Die beste Einzelschützin war Silke Neumann-Keller; sie erzielte 91 Ringe vor Melanie Bött und Soja Schickedanz mit jeweils 86 Ringen. Bei den Herren bekam Michael Langhammer vom MVV08 den Pokal überreicht für sechs Zehner und beachtliche 93 von 100 möglichen Ringen, vor Oliver Köhl und Edgar Weber.

Durchhaltevermögen bewiesen beim Pfingstwaldfest auch Rödermärker Vereine wie etwa der Musikverein 03, die im Freien zum Frühschoppen und zur Kaffeezeit aufgespielt – für Musikerinnen und Musiker und ihre Instrumente bei elf Grad und feuchter Luft eine echte Herausforderung. Entsprechend waren auch die Garnituren im Freien nur mäßig besetzt, bis nachmittags die Temperaturen zum Feiern geeigneter wurden. „Wir haben mit dem Wetter zu kämpfen, daran können wir nichts ändern. Froh sind wir dennoch, dass die neuen Pächter der Vereinsgaststätte ‚Waldschänke’, die auch das Fest hier bewirtschaften, so gut Fuß gefasst haben. So müssen wir diesmal eben die Eisheiligen mit der ‚kalten Sophie’ überstehen. Nächstes Jahr ist Pfingsten sicher wieder wärmer“, hoffen die Diana-Vorstände Günter Graf und Peter Keller, die dankbar sind, dass der Verein bei den ausgiebigen Aufbau- und Helferdiensten wieder viele Mitarbeiter aus den eigenen Reihen hatte.

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