Verzahnung von Theorie und Praxis Berufsakademie öffnet Tür für Studienanfänger

Gut besucht sind alljährlich die Tage der offenen Tür in der Berufsakademie Rhein-Main - hier lernen potentielle Studenten Akademiemitarbeiter und mögliche Partnerfirmen kennen. Foto: Ziesecke

Rödermark (chz) – Am kommenden Samstag, 20. Februar, lädt die Berufsakademie Rhein-Main zum Tag der offenen Tür auf ihren Campus hinterm Hallenbad in Urberach ein.

Zugleich hat die Studienplatzbörse geöffnet und die Partnerbetriebe stellen sich vor. „Bei uns setzen Sie Ihr erlerntes Wien bereits während des Studiums erfolgreich in die Praxis um!“ – dank diesem „Zugpferd“ nimmt die größte hessische Berufsakademie derzeit jährlich an Studierenden zu; doch auch die Zahl der angegliederten Partnerunternehmen, in denen der praktische Teil absolviert wird, steigt beständig auf derzeit über 120.

„Hätte ich gewusst, wie das wird, hätte ich das nicht studiert“ – diese Ausrede gilt nicht mehr, da ist sich Akademieleiter Bernd Albecht sicher. Doch für ihn ist neben der Praxisverzahnung und dem hohen Niveau vor allem die höhere Serviceorientierung ein dickes Plus: „Wir sind hier sehr nahe an den Studentinnen und Studenten dran. Es ist eine sehr persönliche Atmosphäre – keiner wird allein gelassen, auch nicht bei Leistungsschwankungen – es gibt immer einen Ansprechpartner.“

Doppelbelastung machbar?

Und auch die Sorge vor einem „Studienabschluss light“ ist dank guter Erfahrungen längst der Sorge gewichen, ob diese Doppelbelastung denn überhaupt gut zu stemmen ist. Von „light“ kann schon deshalb keine Rede mehr sein, weil die reine Theoriezeit etwa gleichlang wie die Studienzeit an einer reinen Universität ist – addiert decken sich die praktischen Zeiten etwa mit den Zeiträumen der Semesterferien an anderen Unis; die hohen Ansprüche für die Fortsetzung etwa mit einem Master oder einem weiteren Studiengang sind ohnehin vorgegeben.

Der Vorteil, sicher auch für Eltern: Die Studierenden bekommen über die gesamte Länge ihres Studiums eine Ausbildungsvergütung von jenen Partnerfirmen, bei denen sie praktisch arbeiten, bezahlt. „Der größte Vorteil aber sicher ist“, davon ist der Akademieleiter überzeugt, „dass die Studierenden durch die enge Verzahnung sofort wissen, was sie in der Praxis erwartet, und rasch einschätzen können, ob sie genau das möchten.“

Nur wenige Abbrecher

Die Zahl der Abbrecher ist verschwindend gering; die Zahl der nach dem Studienabschluss von ihren Partnerfirmen direkt übernommenen Berufsanfänger extrem hoch: über 90 Prozent der Abgänger bekommen ein weiterführendes Angebot ihrer Chefs; die restlichen Abgänger setzen meist einen weiteren Studiengang noch oben drauf.

Wer sich für die Berufsakademie Rhein-Main und ihre dreijährigen dualen Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftinformatik sowie Internationale Betriebswirtschaftslehre und Außenwirtschaft“ interessiert und Partnerbetriebe kennen lernen möchte, ist am kommenden Samstag von 10 Uhr bis 15 Uhr Am Schwimmbad 3 in Rödermark willkommen.

Informationen vorab gibt’s über die BA Rhein-Main, Telefon 06074 3101 120 sowie im Internet unter www.ba-rm.de Eine Anmeldung für das Wintersemester 2016 ist jederzeit möglich.

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