Ausstellung „50 cities 50 traces“ geht zu Ende Bürgermeister kauft Werke fürs Rathaus

Die Fotografien des Asphalts Rödermarks sorgten für viele Fragen von Rödermärkern, Klaudia Dietewich nahm sich allen an. Foto: Berker

Rödermark (zsb) – Nach der großen Eröffnung des Festivals „Kultur ohne Grenzen“ war einige Wochen lang die Ausstellung „50 cities 50 traces“ in der Kulturhalle zu bewundern. Ende März wurde mit einem Empfang und Worten von Sylvia Baumer und Künstlerin Klaudia Dietewich die Finissage der Wanderausstellung gefeiert.

Die Künstlerin hatte sich mit ihrer Kamera auf eine Reise durch die „Mayors for Peace“ Städte begeben und überall den Asphalt fotografiert. In diesem Aspekt einer Stadt sieht sie mehr als die meisten Menschen bei einem alltäglichen Blick nach unten: Spuren, Abnutzungen, die die Aufmerksamkeit auf die ganze Stadt wecken. Stadtbilder erhalten ist nur eins ihrer Anliegen. Unter dem Stichwort des Friedens soll ihre Kunst Brücken bauen und Begegnungen schaffen, Verbundenheit und gleichzeitige Individualität widerspiegeln. Auf eine Frage, welcher Kunstrichtung ihre Fotografieren zuzuordnen seien, antwortete sie einfach: „Es ist meine Kunst“.

Kern stiftet Fotos

Die weltumspannende Kunst soll außerdem auf ein weiteres Thema aufmerksam machen: Den Einsatz von Atomwaffen. Dafür bewirbt sich die Künstlerin aktuell mit der Ausstellung für die UNO-Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York 2020. Weiter geht es zunächst aber in Plauen.

Ganz verlässt die Ausstellung Rödermark aber nicht – Bürgermeister Roland Kern erwarb die Bilder von Rödermark und Hiroshima. Nach Abschluss der Ausstellung sollen die beiden Werke im neu gestalteten Zimmer des Magistrats die Wände zieren und immer an Kultur, Frieden, Freiheit und Achtsamkeit erinnern.

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