Mundartnachmittag beim Hirschwirth „Johannes Heesters von Orwisch“ trägt eigene Lieder vor

Interessiert lauschten die Gäste den Mundartkünstlern, die mit ihren Beiträgen für einen kurzweiligen Nachmittag sorgten. Foto: p

Rödermark (red) – Pünktlich zum Mundart-Nachmittag beim Hirschwirth in Urberach, geplant von der Senioren-Union Rödermark, hatte sich zwischen zwei Wolkenfeldern eine sonnige Lücke ergeben. Glück für die 35 Gäste, die den nun folgenden Darbietungen lauschten. Peter Knapp las Histörchen, alle basierend darauf, wie es einmal war. So war die Rede vom „Orwischer Döppsche mit Innegriff“, von der „Gänsewaad un dem Gänseeck“. Auch die kurzen und bündigen Notizen des Feldschütz erforderten schon einige Dialektkenntnisse. Trotz der Erklärungen und Übersetzungshilfen des Vortragenden forderten die Texte für so manchen „Neibürscher“ äußerste Konzentration.

Essen in der Sonne

Annegret Barth las eine „Frankfurter Gschicht“ und über die vielseitige Verwendung des Halses – was ihr dann zum Hals heraushing. Einen Höhepunkt bildete zweifellos der knapp 94-jährige Edmund Seib, auch bekannt als Johannes Heesters von Orwisch, der mit Akkordeonbegleitung durch Peter Knapp und kräftiger Stimme unter anderem eigene Texte vortrug. Von fröhlichen Beispielen, wie das „Lied vom Schöppsche“ über „Bad Urberach” bis hin zu einem nachdenklichen Gesang über „Zu Hause” bereicherte er den Nachmittag.

Im Anschluss gab es ein warmes Essen in der Abendsonne, noch ein bisschen Plauderei und die Zusage auf ein Wiedersehen am Freitag, 16. Oktober, im Odenwaldblick.

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