Rödermärker Matthias Hallmann schreibt Wirtschafts-Thriller, der in Rödermark spielt Projektleiter-Streit führt ins Chaos

Die Geschichte von Matthias Hallmann unterhält, ist spannend und sie gibt einen sehr realen Einblick in die Branche. Foto: zsb

Rödermark (zsb) - Eine große Softwarefirma wurde in Rödermark gegründet, Einsparungen zwingen die Firma jedoch zum Einstieg in der KI Geschäft, woraus ein Streit zwischen zwei Projektleitern entfacht, der schließlich alle ins Verderben stürzt.

Natürlich gibt es die Softwarefirma „Curafox“ nicht wirklich. Die Geschichte stammt aus dem Wirtschaftsthriller „Das Projekt: Ich hätte. Ich könnte. Ich wollte. – Ich habe!“ von Matthias Hallmann.

Auf der Suche nach einem spannenden Buch für den Sommer ist der Thriller, der von einem Rödermärker geschrieben wurde und in Rödermark spielt, nun zu finden. Matthias Hallmann hat nach seiner Promotion in BWL und Informatik selbst 35 Jahre in der Software Industrie gearbeitet und kennt das Geschäft. Seit zwei Jahren hatte sich in seinem Kopf die Geschichte rund um die Firma Curafox und den Protagonisten Zven Bergmann entwickelt, im vergangenen Jahr im Oktober, als es draußen dunkler und kälter wurde, setzte er sich dran und schrieb die Geschichte auf. Eine neue und spannende Erfahrung, denn bisher hatte er zwar viel Fachliteratur geschrieben, Thriller aber nur gerne gelesen. Nach und nach baute sich die Geschichte jedoch auf. Viele Ideen kamen ihm beim Joggen in Rödermark. Wichtig ist ihm, dass der Thriller unterhält, dass er aber auch einen Inhalt vermittelt und der Leser etwas lernen kann. Der Urberacher nutzte für sein Werk nicht nur sein Wissen und seine Erfahrungen in der Softwareindustrie, sondern auch seinen Heimatort als Ort des Geschehens. Anspielungen gibt es zum Beispiel auf die Bulau, den FC Viktoria, den Breidert, die Kerb und die Skaterbahn. Immer wieder finden Rödermärker im Thriller bekannte Orte, was dazu beiträgt, sich die Geschichte lebhaft vorstellen zu können. Matthias Hallmann erzählt, er würde sich freuen, wenn Rödermark bekannter und geschätzter werden würde. Sein Geburtsort Münster (Westfalen) findet sich ebenfalls im Thriller wieder als Handlungsort und durch einige sprachliche Bezüge. Nachdem die Geschichte sich so Stück für Stück zusammenfügte, konnte im Februar ein letzter Punkt gesetzt werden. An dem Punkt kam wieder Rödermark ins Spiel. Lektoren zum Korrekturlesen sind sehr teuer und so entschied der Autor sich, es einmal anders zu probieren und startete einen Aufruf in der Rödermärker Facebook Gruppe. Sofort meldeten sich 15 interessierte Rödermärker, die den Thriller dann lasen und ihr Feedback gaben. Die verschiedenen und teils sehr mühevollen und detaillierten Rückmeldungen halfen bei der Vollendung sehr. In einem Selfpublisher Verlag wurden die 312 Seiten Ende Mai veröffentlicht. Matthias Hallmann freut sich über das positive Feedback, was er seit dem erhält. Zu erwerben ist das Buch überall, wo es Bücher gibt, auch online und als E-Book, besser wäre es aber natürlich und das ist dem Autor wichtig, den lokalen Buchhandel zu unterstützen und sich das Buch aus Rödermark auch in Rödermark zu kaufen. Gute Nachrichten gibt es für alle, die schon fertig gelesen haben, denn für Matthias Hallmann steht bereits fest: Wenn das Wetter wieder schlecht wird, setzt er sich an den Schreibtisch und schreibt die Fortsetzung, in der es dann inhaltlich um den Gesundheitsbereich gehen wird. So viel lässt sich verraten.

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