Elfte Auflage ein großer Erfolg Rekorde bei Lauf um Rödermark

Auch ein Kilometer kann schier endlos werden, vor allem für so kurze Beine nicht nur der Erste im Ziel konnte ein Lied davon singen. Deshalb gab es unterwegs Getränke und Obst. Davon profitierten nicht nur die jungen Läufer. Foto: Ziesecke

Rödermark (chz)– Es wird immer mehr ein kleines Bürgerfest, was da rund um den alljährlichen wumboR-Lauf durch fast ganz Rödermark abgeht: viele Familien sind mit Kind und Kegel und mit Kinderwagen, Rollator und Hund zur Unterstützung ihrer manchmal ganz jungen, manchmal recht alten Läuferinnen und Läufer dabei. Viele Schüler unterstützen gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern ihre Mitschüler. Viele ehrgeizige Sportler haben am Streckenrand Freunde mit Stoppuhr platziert oder freuen sich über aufmunternde Zurufe vom Straßenrand. Rund um Start und Ziel gibt’s Speis und Trank, dazu als kostenlosen Service für die Teilnehmer Äpfel, Bananen, Traubenzucker und zu guter Letzt für die Jüngsten ein Eis, alles bestens organisiert vom Ausrichter-Trio Siegfried Kupczok, MTV Urberach, Hans Röhrig, TS Ober-Roden, und Alfred Daum, Run4Fun Rödermark, und ihrem Team, die sich zu guter Letzt auch bei aller Hilfe bis hin zu Lehrern und Sponsoren bedanken.

Die Voranmeldungen waren wie bei allen regionalen Laufveranstaltungen mit 763 etwas rückläufig. Das sommerliche Wetter am Wettkampftag ließ 169 Läufer nachmelden. Letztlich überquerten von den insgesamt 922 gemeldeten Aktiven 794 die Ziellinie - eine Spitzenposition bei den Volksläufen in der Region. Im Starterfeld waren zwölf Nationen vertreten, darunter auch wieder Teilnehmer aus Eritrea, die unter der Fittiche von Dr. Ute Eckenbach für das „Netzwerk für Flüchtlinge Rödermark“ liefen, ohne Startgeld als Beitrag zu gelebter Integration.

In fünf Wettbewerben maßen sich Schüler über einen oder zwei Kilometer und der integrierte dritte Rödermärker Schul-Laufcup, zehn Kilometer und 21,1 Kilometer für Läufer und 7,5 Kilometer für die Walker, von Moderator Rudi Zischka launig auf den Weg gebracht. Die unerwartete Schwüle war wohl dran schuld, dass es mehr Verletzungen wie etwa Kreislaufprobleme gab als in den Vorjahren und die DRK-Helfer kräftig im Einsatz waren.

Auch für Spitzenleistungen war’s zu warm; dennoch wurden die Bestmarken in drei Altersklassen verbessert. Den Sieg im Halbmarathon sicherte sich Gregor Scharf vom TV Hergershausen in 1:22:19 Stunde. Mit ihm auf dem Siegerpodest stand Isabelle Herklera, TSG Maxdorf, die in 1:38:46 Stunde bei den Frauen siegte.

Schnellster über zehn Kilometer war Giuseppe Troja, Sport Hübner Laufteam, in 35:39 Minuten, und bei den Frauen siegte die für Spiridon Frankfurt startende Birgit Bohn, die mit in 40:23 Minuten eine neue Bestzeit in der W40 erzielte.

Auf dem obersten Treppchen bei den walkenden Frauen stand von der Germania Ober-Roden Jennifer Mlotek mit einer Zeit von 55:46 Minuten.

Erneut Gesamtsieger bei den Männern war Karl-Heinz Britsch, SKG Sprendlingen, der 52:22 Minuten benötigte und damit seine Siegerzeit aus dem Vorjahr noch einmal verbesserte.

Die Gesamtsieger bei den Schülerläufen über 1.000 Meter waren Anna Grabosch, SSC Hanau Rodenbach, 3:44 Minuten, und Emilio Maccioni, SC Steinberg, 3:47 Minuten, Über 2.000 Meter verteidigten sowohl Sara Kiefer, SC Steinberg, in 7:26 Minuten wie auch Rico Kaupert, VFS Rödermark, in 6:56 Minuten – und damit als einziger Schüler unter der Sieben-Minutenmarke – ihre Vorjahressiege.

Der Service für die Aktiven vom kostenlosen Badehausbesuch über die passende Verpflegung, die schöne Streckenführung und die gute Organisation sorgte für ein sehr positives Feedback, was auf eine Neuauflage 2018 hoffen lässt.

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