Stadt präsentiert neues Logo und neuen Auftritt „Gemeinsam eins!“ Mit Selbstbewusstsein in die Zukunft

Grafikerin Elsa Atzler und Bürgermeister Jörg Rotter freuen sich gemeinsam über das neue Logo. Foto: Stadt Rödermark / p

Rödermark (red) – Als zentrales Bildelement steht das Lindenblatt für die historische Verbindung und den Zusammenhalt der fünf Stadtteile Rödermarks. Es ist so gestaltet und positioniert, dass es gleichzeitig die Initiale „R“ für Rödermark darstellt. Der gekrümmte Horizontverlauf darunter signalisiert Weite und Offenheit. Er ist an einer Stelle offen: Hier schwingt sich die Rodau als Lebensader der Stadt dem Betrachter entgegen. Modern, plakativ, alleinstellend, dynamisch, zeitlos – das neue Logo der Stadt Rödermark, entworfen von der Kommunikationsdesignerin Elsa Atzler aus Rödermark, bildet das visuelle Herzstück einer richtungsweisenden, zeitgemäßen Identität.

Das harmonische Zusammenspiel der beiden ausgewählten Farben ist ein weiteres Zeichen für die zentrale Botschaft, den Claim des neuen Markenauftritts: „Gemeinsam eins“! Ein Meilenstein für die Zukunft, eine Forderung, die es mit Leben zu erfüllen gilt, gleichzeitig eine Bekräftigung der Einheit der Ortsteile und ihrer Bürger.

40 Jahre nach Verleihung der Stadtrechte sei es an der Zeit, sich „neu zu definieren, neu zu erklären“, sagte Bürgermeister Jörg Rotter, als er kürzlich während der Magistratspressekonferenz den neuen Auftritt vorstellte. „Das alte Logo hatte seine Verdienste, es war für seine Zeit gut und schön. Aber wir können jetzt aus dem Schatten Frankfurts heraustreten. Wir sind stark genug, unsere Standortqualitäten in den Blickpunkt zu rücken.“

Für dieses Selbstbewusstsein stehe das neue Logo, das eigentlich zum großen Jubiläums-Stadtfest präsentiert werden sollte – Corona machte einen Strich durch diese Rechnung. Es sei zukunftsorientiert, verleugne aber nicht die historischen Wurzeln.

Mit Blick auf das Stadtjubiläum wurde nicht nur über ein Fest und das passende Programm nachgedacht. In Diskussionen mit den Führungskräften im Rathaus ging es auch darum, die Verwaltung zum Wohl der Bürger digital besser aufzustellen, sich für das Thema E-Government zu rüsten, ein Intranet zu entwickeln – und der Stadt ein neues Erscheinungsbild zu geben. Wirtschaftsförderer Till Andrießen brachte Business Angel Peter Raesch ins Spiel. Der ehemalige Manager einer international agierenden Werbeagentur, der große Kunden strategisch betreut hatte, war sofort Feuer und Flamme.

Nach einem Gespräch im Dezember wurden seit Jahresbeginn unter seiner ehrenamtlichen Leitung vier Grafiker aus Rödermark eingeladen. Der Vorschlag von Elsa Atzler gefiel der Arbeitsgruppe am besten. Dem schloss sich die Kommission Leitbild und Stadtentwicklung ebenso einstimmig an wie der Magistrat.

Für Grafikerin Atzler und die Arbeitsgruppe innerhalb der Verwaltung folgten nach der Beauftragung arbeitsreiche Wochen. Auch die digitale Verwendung musste berücksichtigt werden, etwa in Form von E-Mail-Signaturen und für die Homepage. Diese wird sich schon am morgigen Freitag in einem neuen Gewand präsentieren.

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