Die Römerzeit als Motto

TS Ober-Roden feiert Tanz- und Spaßsitzung 2018

Starke Männer zeigen gelungene Tanzeinlagen und guten Teamgeist: Bei der TS-Sitzung gab’s nicht nur viel Spaß rund um das Dargebotene, sondern auch viel Qualität. Foto: zsb

Rödermark (zsb) – Die Turnerschaft Ober Roden feierte mit närrischen Gästen und einer großen Menge Mitwirkender ihre Tanz- und Spaßsitzung, welche in dieser Kampagne unter dem Motto „Die spinnen, die Römer“ stand. Jedes Jahr begleitet ein anderes spannendes Motto die Fastnachtszeit der TS und nach Geisterschloss und hohem Wellengang in den vergangenen Jahren passte der Elferrat wieder einmal mit seinen roten Jacketts nicht nur zur Vereinsfarbe, sondern auch hervorragend in die römische Szenerie des Abends.

Das Salon-Orchester des Musikvereins 03 führte mit diversen Märschen, Fastnachtshits und guter Stimmung musikalisch durchs Programm. Den Humor weckten mehrere Redner in der Halle: Frank Eser brachte mit seinem Vortrag besonders Erwachsene zum Lachen, deren Kinder schon aus dem Haus sind, denn darüber und welche Möglichkeiten sich dadurch eröffnen handelte seine lebensnahe Erzählung.

Beschwerden über das Jungelfer-Dasein gab es von Philipp Köhl und Max Auth, wofür sie viel Applaus ernteten. Dr. Sönke Herzog, der als Dentist zum ersten Mal dabei war, lieferte bissige Kommentare mit Humor und Sarkasmus über das aktuelle politische Geschehen. Einer der Hits aus der diesjährigen Ober-Röder Fastnacht war auch zu bewundern: Das Dreier-Gespann Köhler-Huss-Hitzel, die mit ihrem Auftritt als Helfer der Koalitionsverhandlungen oder auch SO KOTZ KG genannt, punkten konnten. Bei allen drei Sitzungen der TG und nun am Samstag auch bei der TS brachten sie in „owwereirer“ Dialekt das Publikum zum Lachen.

Bembelsänger begeistern mit Liedern über hessische Leibspeisen 

Gute Stimmung schafften auch die Bembelsänger mit ihren Liedern über hessische Leibspeisen. Doch nicht nur geredet und gelacht wurde in der mit vielen Luftballons geschmückten TS-Halle, sondern auch getanzt. Die Jüngsten, die Chiquitas, zeigten einen tollen Jazztanz. Die Mädels von Whatever rockten mit Tanz zu moderner Musik die Bühne. In römischen Kostümen traten auch die Größten auf, die Points und sorgten mit atmosphärischer Stimmung für Gänsehaut im Publikum und bei Sitzungspräsident Thomas Gotta. Doch nicht nur junge Damen trauten sich auf die Bühne.

Die Söhne Rödermarks zeigten in 80er Gymnastikoutfits, dass auch junge Männer modern tanzen können. Eine Liebesgeschichte aus dem römischen Reich präsentierten tänzerisch die Männer des Männerballetts. Alle Mitwirkenden bekamen natürlich den von Klaus Hilger entworfenen Kampagnenorden als Dank und Anerkennung verliehen. Eine Überraschung zum Dank wartete allerdings auf Tina Köhl, die nach mehr als drei mal elf Jahren Sitzungspräsidentin des Damenelferrats in den wohlverdienten „närrischen Ruhestand“ geht. Zum Dankeschön versammelten sich alle Mitglieder des Damenelferrats und sangen ein gemeinsames Lied.

Murxx Brothers spielen Fastnachtsklassiker

Viele Worte des Lobs und der Wertschätzung stammten auch vom Sitzungspräsidenten. Gerührt und mit Blumen beschenkt ließ es sich gut verabschieden und auf kommende Zeiten im Publikum freuen. Beschlossen wurde der Abend von den Murxx Brothers, die zu siebt als Band viele bekannte Fastnachtslieder spielten, was die närrischen TS-Besucher zum Singen und Tanzen brachte. Dass der Name „Tanz- und Spaßsitzung“ mehr als berechtigt ist, hat die TS wieder einmal bewiesen.

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