Alarmierung ab sofort durch moderne Digitalfunkgeräte Ein neues Zeitalter bei der Feuerwehr

Mitglieder der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Seligenstadt präsentieren den Pager, das neue Alarmierungsgerät. Foto: privat

Seligenstadt (beko/red) – Nachdem vor ein paar Jahren bereits die bisherigen Fahrzeug- und Einsatzstellen-Funkgeräte der analogen UKW-Technik gegen moderne Digitalfunkgeräte ersetzt wurden, haben die Männer und Frauen der Einsatzabteilung nun digitale Alarmempfänger (sogenannte Pager) bei sich, um im Einsatzfall alarmiert zu werden.

Mit einer Funktion können die Einsatzkräfte eine Rückmeldung senden, ob sie ins Feuerwehrhaus und somit zum Einsatz kommen oder nicht. So kann der Einsatzleiter bereits im Feuerwehrhaus sehen, wie viele Einsatzkräfte unterwegs sind und ggf. weitere Maßnahmen veranlassen.

Statt der bisherigen Sprachdurchsage der Leitstelle, werden nun die erforderlichen Informationen (wie Einsatzort und Einsatzart) auf dem Display des Pagers angezeigt. Über eine digitale Verschlüsselung ist sichergestellt, dass keine Unbefugten die Informationen abfangen können.

Als nächster Schritt soll dann die Steuerung der Sirenen auf die digitale Technik umgestellt werden. Digital alarmiert übten die Seligenstädter Wehren zusammen mit der ANTS Rodgau bei der Firma Glaabsbräu eine Brandbekämpfung und Menschenrettung.

ANTS steht für eine Atemschutz - Notfall- Trainierte Staffel und kann im Bedarf für die Eingesetzten Atemschutzgeräteträger einer Feuerwehr bei Unfällen oder Notsituationen zum Einsatz kommen. Die Kräfte rekrutieren sich aus allen Stadtteilen im Rodgau und verfügen über umfangreiches Material, um im Notfall tätig zu werden.

Nachdem die Kameraden aus Seligenstadt, Klein-Welzheim und Froschhausen fünf Personen retten konnten und den Brand bekämpften, wurde ein Atemschutznotfall eingespielt. Sofort setzten sich die Spezialkräfte der Feuerwehr Rodgau in Bewegung, um den verunfallten Trupp aufzusuchen und Rettungsmaßnahmen einzuleiten. Stadtbrandinspektor Alexander Zöller und sein Stellvertreter Thorsten Ott beobachteten den schnellen und gezielten Einsatz der ANTS und lobten zum Abschluss der Übung die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

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