Am 18. Februar steht „Dantons Tod“ auf dem Programm Gut besuchter Auftakt der Lesereise zu Georg Büchner

Lou Henrich (stehend) begrüßte viele Gäste im Bücherturm. Foto: p

Rödermark (red) – Es ist nicht gerade leichte Kost, die Lou Heinrich den Teilnehmern ihrer Frühjahrs-Lesereise mit auf den Weg gibt: Es geht diesmal um Georg Büchner, Dichter, Dramatiker, Mediziner, Revolutionär, jung gestorbenes Genie des Vormärz, einer der Großen der Weltliteratur, dessen Werke zum größten Teil erst Jahrzehnte nach seinem Tod entdeckt wurden.

Georg Büchner lebte in einer umstürzlerischen Zeit aus der der bekannten Aufruf im „Hessischen Landboten“ stammt: „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“

Trotz der schwierigen Kost war das Lesecafé im Bücherturm zum Auftakt so voll wie immer. Die Reiseleiterin hat eben ihr Stammpublikum, das sich von Lou Heinrich gerne mitnehmen lässt in die weite Welt der Literatur.

Weiter geht es am 18. Februar. Dann stellt Heinrich das Drama „Dantons Tod“ und die darin verhandelten politischen Ereignisse vor.

Am 3. März geht um das Werk „Woyzeck“. Der Prosatext „Lenz“ nimmt eine besondere Stellung in der Tradition des novellistischen Erzählens ein, er verweist schon auf die Moderne „Lenz“ ist Thema am 17. März. Zum Abschluss der Büchner-Lesereise steht das melancholisshe Lustspiel „Leonce und Lena“ auf dem Programm.

Beginn an den Dienstagen ist um 18.30 Uhr im Lesecafé der Stadtbücherei in Ober-Roden, Trinkbrunnenstraße 8.

Büchner wurde 1813 in Riedstadt-Goddelau nahe Darmstadt geboren. Bereits 1837 starb er. Er hinterließ ein schmales, aber bedeutendes Werk. Er gilt als der bedeutendste Literat seiner zeit. nach ihm ist der Georg-Büchner-Preis benannt, der renommierteste und höchstdatierte deutsche Literaturpreis.

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