OB Kaminsky überreicht Walter Loll den Landesehrenbrief

„Einsatz in Großauheim ist beispielhaft“

Oberbürgermeister Claus Kaminsky überreichte dem Großauheimer Walter Loll den Landesehrenbrief für seine Verdienste um den Stadtteil. Foto: privat

Großauheim (red) – „Walter Loll hat zum Wohl der Allgemeinheit viel beigetragen. Sein freiwilliges Engagement insbesondere in Großauheim ist beispielhaft.“ Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky den 71-Jährigen gewürdigt, als er ihm jetzt im Rathaus den Ehrenbrief des Landes Hessen überreichte.

Im Stadtteil Großauheim engagiert sich Loll seit vielen Jahren ehrenamtlich: So steht der ehemalige Volksbank-Prokurist dem Verein Haus & Grund seit 1985 vor und war insofern auch wieder am Zustandekommen des jüngsten Hanauer Mietspiegels beteiligt. Der Verein vertritt die Interessen von Immobilieneigentümern in Großauheim und Wolfgang.

Seit 2013 ist er stellvertretender Beiratsvorsitzender der Edi-Petry-Stiftung Großauheim, die sich für Bedürftige im Stadtteil einsetzt; dem Beirat gehört er bereits seit 1997 an. OB Kaminsky, selbst Stiftungsvorsitzender, stellte bei der Ehrung Lolls heraus, dass dieser „mithilft keinen Menschen in Großauheim allein zu lassen“.

In der Nachbarschaftsinitiative „Aktiv in Auheim“ wirkt er seit 2013 im Vorstand mit. Genauso lange steht er dem Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Am Limes und dem Finanzausschuss des Kirchenkreises vor. Auf sportlicher Ebene ist sein Vorsitz beim Tennis-Club Lindenau hervorzuheben. Das ist seit 2012 der Fall, zuvor hütete er von 1998 bis 2006 bereits die Kasse des Vereins. Der Geehrte war darüber hinaus von 1978 bis 1986 Vorsitzender des Fußballclubs VfB 06 Großauheim.

In der Lindenauschule leitete er von 1982 bis 1985 den Schulelternbeirat. Loll engagiert sich als ehrenamtlicher Schöffe im Ortsgericht Großauheim. So kommt OB Kaminsky zu dem Schluss: „Walter Loll hat sich in der Ortschronik von Großauheim einen gebührenden Platz verdient. Die Menschen im Stadtteil sind ihm zu Dank verpflichtet. Das gilt auch für die Stadt Hanau.“

In Hessen erhalten nach Angaben der Staatskanzlei jährlich 1000 bis 1500 Menschen den Landesehrenbrief. Über das Verleihen entscheiden seit 1998 die Landräte oder Oberbürgermeister aus dem Zuständigkeitsbereich der zu Ehrenden. Den Ehrenbrief des Landes Hessen stiftete der damalige Ministerpräsident Albert Osswald im Jahr 1973. Die Auszeichnung setzt ein mindestens zwölfjähriges Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung oder in kommunalen Einrichtungen voraus, ebenso in Vereinen mit kulturellen und sozialen Zielen.

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