Germania-Motto: „Welzem wie es singt lacht, auf geht’s zur Germania-Fassenacht“ Welzemer Dreigestirn nun auch in Amt und Würden

Eines der letzten Geheimnisse der Fastnachtskampagne ist am Freitagabend mit der Vorstellung der Tollitäten der Sängervereinigung Germania Klein-Welzheim im Bürgerhaus gelüftet worden. Das Welzemer Dreigestirn besteht aus dem „Ritter von der Wasserborsch“ Claus Horch, dem „Jungfräulein Germania“ Jasmin Popp (rechts) und der „Bäuerin Welzheimia“ Natascha Grimm. Foto: zbo (b)

Klein-Welzheim (zbo) – „Welzem wie es singt lacht, auf geht’s zur Germania-Fassenacht“ lautete das Motto der großen Wiesegiggl-Sitzung, zu der die Sängervereinigung Germania ins Bürgerhaus eingeladen hatte. Vier Stunden sorgten Büttenredner, Musiker und die Top-Tanzgruppen der Region für beste Unterhaltung im gut gefüllten Saal. Das närrische Spektakel stand unter der Leitung der neuen Sitzungspräsidentin Sabine Seipel, die von Anna Balbach in ihr Amt eingeführt wurde. Nachfolgend der Bericht des Vereins.

Mit tosendem Beifall und einem dreifachen „Welzem-Germania-Helau“ begrüßte das Narrenvolk das Welzemer Dreigestirn, angeführt vom ehrwürdigen „Ritter von der Wasserborsch“ (Claus Horch) und umgeben von seinen beiden Lieblichkeiten, der holden „Bäuerin Welzheimia“ (Natasha Grimm) und dem entzückenden „Jungfräulein Germania“. (Jasmin Popp). 

Nach einer kurzen Ansprache der Tollitäten hieß es Bühne frei für die Tanzgruppe „Little Giants“ der TuS Klein-Welzheim. Unbeschwert, als tanzende Gerippe, fegten die von Jaqueline May trainierten jungen Tänzerinnen über die Bühne.
Als Handwerkslehrling gab Michael Münch sein Debüt in der Bütt. Von den Tücken des Berufes, dem Umgang mit Chef und Kollegen sowie von der Berufsschule wusste er launiges zu berichten, viel Applaus war der Lohn für einen gelungenen Beitrag. „World of Magic“ - unter diesem Motto war die Tanzgruppe „Spirits“ aus Klein-Krotzenburg auf der Bühne.

Die von Tanja Winkler trainierten Tänzerinnen waren in ihren Kostümen ein Augenschmaus. Fest gesetzt bei der Germania-Fastnacht ist Maria Popp. Diesmal begeisterte sie als „Brezel-Fraa“ mit Ratschlägen über den Verkauf ihrer Ware in Seligenstadt und Umgebung. Zehn Mädels der Klein-Welzheimer TuS- Tanzgruppe „No Limits“ wirbelten anschließend über die Bühne. Seit Jahren ein Aushängeschild des Vereins, bot die ebenfalls von Jaqueline May trainierte Formation als „Men in Black“ einen Showtanz mit hohem Unterhaltungswert.. In Hochform präsentierte sich das Kalauer-Duo Stefan Stegmann und Karli Müller, das als frisch vermähltes Ehepaar die ersten „Uih-jui-jui“-Gesänge erntete. Mit einem artistischen Solotanz verzauberte Jasmin Kress aus Klein-Krotzenburg das Publikum.

Mit Tanja Winkler hatte sie einen Tanz unter dem Motto „Feuer und Eis“ einstudiert. Nach der Pause ging es mit einem Zwiegespräch der Sitzungspräsidentin Sabine Seipel und ihrer Freundin Margaret Finnerty weiter. Die beiden zogen so manches Thema aus Seligenstadt und Klein-Welzheim durch den närrischen Kakao. Dann war die Bühne frei für das Männerquartett „Crystals“ aus Klein-Krotzenburg. Mit dem Showtanz „Revival auf die 90er“, einstudiert von Sabrina Salg, heizte die Gruppe dem Publikum ein. Anschließend bot die Tanzgruppe „Diamonds“, ebenfalls trainiert von Sabrina Salg, als Bauarbeiterinnen einen tollen Auftritt.

Als „Vereinsfahnenträger in Ausbildung“ stellte sich der Vorsitzende Peter Stegmann vor und sorgte mit der Schilderung seiner Erfahrungen für Stimmung. Ein tolles Zwiegespräch boten die Klatschtanten Lisbeth und Sieglinde alias Christa Kuhn und Sigrid Weigold. Mit „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ und weiteren Stimmungsliedern animierten die „Welzemer Maamädcher“ mit Wolfgang Funk am Schifferklavier das Publikum zum Schunkeln und Mitsingen.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Nachtwächter Stefan Stegmann, der mit seinem Rückblick auf die Bundes- und Lokalpolitik die Lachmuskeln der Narrenschar strapazierte. „Wenn Ihr net uff uns Bürger horcht kommt Ihr in die Lebberworscht“, kommentierte er etwa die monatelangen Diskussionen um den Ausbau der K185. Den Schlusspunkt setzte das von Sabine Ehmig betreute TGS-Männerballett als „Amerikaner im Uncle-Sam- Look“. Mit Dank an das Planungsteam rund um Peter Stegmann, das Bühnen- und Thekenpersonal, sowie Toni Lieb für das tolle Bühnenbild endete die Sitzung.       

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