Der Playboy-Chef als Quelle der Inspiration „Katharinasart“ widmet Ausstellung Hugh Hefner

Zur Vernissage der Ausstellung „Hugh Hefner – Ein Mann der Extreme“ hatten sich Atelierbesitzerin Katharina Rubin (hinten Mitte), Besucherinnen und Künstlerinnen als Playboy-Bunnys ausstaffiert. Börsenkorrespondent Mick Knauff, alias Hugh Hefner, gefiel’s. Foto: sh

Fechenheim (sh) – Katharina Rubin widmet die aktuelle Ausstellung in ihrem Atelier „Katharinasart“ in der Gründenseestraße 19 einem „Mann der Extreme“: Hugh Hefner, Gründer und Chefredakteur des Männermagazins Playboy.

Gewohnt glamourös verlief die Vernissage: Künstlerinnen sowie Besucherinnen hatten sich als Hommage an den umstrittenen Verleger Bunny-Ohren aufgesetzt und sich entsprechend sexy gekleidet, während Mick Knauff in weinrotem Bademantel und mit Seidenschal das Hefner-Double gab.

Katharina Rubin entdeckte, dass Hefner viele Menschen unterstützt hat

Aufmerksam auf Hefner wurde die Künstlerin und Atelierbesitzerin Katharina Rubin durch dessen Tod vor einem Jahr. „Als ich erfuhr, dass er neben Marilyn Monroe bestattet wurde, habe ich angefangen, mich mit ihm zu beschäftigen“, erzählt Katharina Rubin. Bis dahin hatte sie Hefner eher skeptisch betrachtet – als Pascha in seinem Playboy Mansion mit seinen Bunnys posierend. Im Verlauf ihrer Recherche entdeckte Rubin eine andere Seite an Hefner. „Er hat viele Menschen unterstützt. Zum Beispiel hat er schwarze Musiker gefördert. Das war zu seiner Zeit nicht selbstverständlich“, berichtet die Künstlerin.

Katharina Rubin bringt Marilyn Monroe und Hugh Hefner in Gemälde zusammen

Katharina Rubin ist aufgefallen, dass es kein Foto gibt, auf dem Monroe und Hefner gemeinsam abgelichtet sind, so hat sie ein Gemälde geschaffen, das die Schauspielerin und den Playboy-Verleger zusammen zeigt: Sie als Diva im goldenen Kleid und ihn – zufrieden lächelnd - auf einem Thron sitzend mit Dollarnoten, auf denen Monroes Konterfei zu sehen ist. Des Weiteren hat die Künstlerin Hefner zwei Portraits gewidmet: Eins, das ihn jung und sexy zeigt und eins, auf dem er in die Jahre gekommen ist. Mit einem Augenzwinkern hat sie ihm in diesem Gemälde sogar rosa Hasenöhrchen aufgesetzt. „Hefner ist mir immer sympathischer geworden, je mehr ich über ihn recherchiert habe“, sagt sie.

Verschiedene Künstler haben sich mit dem Playboy-Verleger befasst

Katharina Rubin hat wieder die Werke verschiedener Künstler in ihrem Atelier vereint, die sich mit Hefner befasst haben. Viele Exponate haben das Thema „Akt“ zum Inhalt, freie Liebe und Sexualität. Zur Vernissage wurden die gemalten Kunstwerke mit Trommelmusik von Günter Bozem sowie mit Lyrik von Tamara Labas und Joanna Masseli ergänzt. „Liebe und Sexualität heutzutage miteinander zu verbinden, scheint schwierig geworden“, resümiert Lyrikerin Tamara Labas. „Die Menschen wollen auf der einen Seite ständig etwas Neues auf der anderen Seite suchen sie eine feste Bindung. Die goldene Mitte zu finden, ist nicht einfach“, erklärt die Dichterin.

Börsenkorrespondent Mick Knauff mimt das Hefner-Double

Die Idee, Mick Knauff alias Hugh Hefner im maßgeschneiderten „Herrenmantel“ bei der Vernissage zwischen den Bunnys zu haben, kommt gut an. Knauff, Jahrgang 1966, erinnere sich an die Zeit, als der Playboy noch verboten war. „Dabei waren die Fotos damals künstlerische, erotische Darstellungen“, sagt er. Gemälde gibt es von Knauff bei „Katharinasart“ allerdings nicht zu sehen. Der Hefner-Darsteller ist im wahren Leben Börsenkorrespondent.

Die Ausstellung „Ein Mann der Extreme – Hugh Hefner“ ist bei „Katharinasart“, Gründenseestraße 19, bis 4. Oktober dienstags bis freitags von 16 bis 20 Uhr sowie nach Vereinbarung (E-Mail: daretdecor[at]gmx[dot]de) zu sehen.

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