Baumgräber auf zwei Friedhöfen in Rodgau

Stele symbolisiert den Übergang

Am Freitag wurde die Stele installiert. Christina Breuninger von den Stadtwerken und Klaus Güß (Künstler) aus Kassel besprechen Details. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Den Nieder-Röder Friedhof verschönert eine neue Gedenkskulptur. Sie steht zwischen den Urnengräbern und dient den Trauernden als Bezugspunkt. Die Skulptur ist drei Meter hoch und trägt den Titel „Übergang“. „Es war vorher eine nackte Fläche“, berichtet Sachgebietsleiterin Christina Breuninger (Stadtwerke). Blumen und Grabschmuck können nun daran abgelegt werden. Auf solch eine Möglichkeit wurde Christina Breuninger von Friedhofsbesuchern öfters angesprochen.

Dipl.-Ing für Landschaftsarchitektur und Städtebau Klaus Güß aus Kassel hat die Gedenkskulptur geschaffen. Sie besteht aus einer vertikal aufgestellten Stahlscheibe. Daraus sind zwei menschlichen Umrisse heraus gelasert, sie stehen rechts und links der zentrierten Stahlscheibe. Klaus Güß beschreibt seine Arbeit so: „Die Skulptur thematisiert den Tod, stellt diesem aber einen Hoffnungsaspekt zur Seite.“ Die Figur mit dem stark gezackten Rand symbolisiert das aus dem Leben gerissen. Der andere figürliche Umriss hat einen sanft geschwungenen Rand. Er steht für das was nach dem Tod von uns verbleibt: Die Erinnerungen an den Verstorbenen. Andere Teile sind mit einer Goldpatina überzogen, die im Sonnenlicht leuchtet Eine neue Bestattungsform ist in Nieder-Roden und Jügesheim möglich. Die Asche Verstorbener kann wie in einem Friedwald am Fuße eines Baumes beigesetzt werden.

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