Integrative Gruppe macht weiter Geldspende von der Weiber-Kerb rettet den Hayner Chor vorerst

Von links nach rechts: Elke Becker, Arbeitsgemeinschaft Hayner Weiber, Martin Winkler, Chorleiter, Brigitte Odenwald und Hanno Wolff, beide von der Arbeitsgemeinschaft Hayner Weiber. Foto: p

Dreieich (red) – Dank der Spendenaktionen der traditionellen Hayner Weiber-Kerb an Pfingstmontag und dem Töpfermarkt im Burggarten im September, konnte ein Gesamterlös von 7000 Euro erzielt werden. Mit dem Erlös konnten wieder viele verschiedene kulturelle und soziale Projekte in Dreieich und Umgebung unterstützt werden.

Das diesjährige Motto der Spendenaktion lautete: Unterstützung musischer Projekte für junge und alte, gesunde und kranke Menschen. Ein Projekt lag den Hayner Weibern besonders am Herzen. Der integrative Chor im Haus Dietrichsroth, der vor einem Jahr gegründet wurde, erhielt eine Spende von 1500 Euro. Chorleiter Martin Winkler freute sich über die Spende, die den Fortbestand des Chors für eine Weile sichert.

Jeden Donnerstagnachmittag treffen sich die Bewohner des Hauses Dietrichsroth, um unter seiner Leitung Lieder aus vergangenen Zeiten zu singen. Der Chor erfreut sich großer Beliebtheit und vor allem Menschen mit Demenzerkrankung – davon sind viele Bewohner betroffen – kann Musik helfen, sie für eine Weile aus ihrer Welt zu holen. Bei einem Besuch konnten die Hayner Weiber sich davon überzeugen, wie viel Freude und Begeisterung die Bewohner beim Singen der Lieder haben. Herr Winkler geht mit großer Sensibilität auf die Bewohner ein und alle können ohne Notenblatt mitsingen. Teilweise werden die Lieder zweistimming gesungen, welches eine besondere Herausforderung sei. Eine Sängerin, die Solistin wie Winkler sie nennt, sei eine große Stütze für den Chor.

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