SPD-Fraktion Offenbach informiert sich über Arbeit des Freiwilligenzentrums Beeindruckt von so viel Hilfsbereitschaft

Mitglieder der SPD-Fraktion Offenbach vor dem Freiwilligenzentrum, dessen Arbeit sich in der Pandemie noch einmal als besonders wertvoll erweist. Foto: p

Offenbach (red) – Die Offenbacher SPD-Fraktion besuchte nun im Rahmen der Veranstaltungsreihe „SPD hört zu“ das Freiwilligenzentrum Offenbach. Dieses initiiert selbst soziale Projekte, die von Freiwilligen durchgeführt werden, und vermittelt Interessierte, die sich engagieren möchten, an Kooperationspartner. „Dadurch ermöglicht und fördert das Freiwilligenzentrum ehrenamtliches Engagement und stärkt das solidarische Miteinander in unserer Stadt“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung der SPD.

Eines von mehreren Projekten sind die Integrationslotsen, die seit 2018 aktiv sind und zugewanderte Menschen durch Beratung und Begleitung, oft auch Sprachhilfe, unterstützen. Damit leisten sie eine wertvolle Unterstützung zu Regelangeboten wie Migrationsberatung. Gerade in der Corona-Krise gehöre das Team zu den festen Stützen in der Stadt, um die besonderen Herausforderungen für die Hilfesuchenden zu meistern, schreibt die SPD-Fraktion.

Während des Lockdowns im März entstand auch das Projekt der ehrenamtlichen Einkaufshilfe. Hier haben sich über 300 Freiwillige gemeldet, um für ältere Menschen, Risikogruppen und erkrankte Menschen Einkäufe zu erledigen. Bislang kamen 100 Freiwillige zum Einsatz, auch in Kooperation mit der Tafel Offenbach. Zur Zeit sind vermehrt Anfragen von Menschen in Quarantäne zu verzeichnen, die Unterstützung benötigen. „Es ist sehr beeindruckend, wie viele Freiwillige sich sofort gemeldet haben, um sich in schweren Zeiten solidarisch und hilfsbereit zu zeigen“, so die SPD-Stadtverordnete Gertrud Marx.

Einige Projekte sind von der Corona-Pandemie betroffen, so zum Beispiel die Zusammenarbeit der ehrenamtlichen Lernbegleiter mit den Schulen. Die Freiwilligen begleiten die neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen mit geringen Deutschkenntnissen während des Schulunterrichts und unterstützen sie beim Lesen, Schreiben und Rechnen.

Erfreulich sei, so die SPD, dass das Freiwilligenzentrum zusammen mit der Stadt und dem Quartiersmanagement Nordend die Initiative ergriffen hat, Teil des bundesweiten Netzwerkes „Engagierte Stadt“ zu werden. Somit werde noch mal deutlicher, wie engagiert die Offenbacher bereits sind. „Oft sind es kleinen Dinge, die einiges bewirken können. So möchte ein Freiwilliger Kindern Gitarrenspielen beibringen, aber es werden noch Kindergitarren benötigt. Es wäre daher schön, wenn sich da Spender finden ließen, um diese Idee umzusetzen“, so Marx abschließend.

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