Judoka orientieren sich an schwedischem Modell

KSV Urberach ab sofort mit neuem Konzept

Tim Rentzsch, Wolfgang Biedron, Jan Lannert (von links). Foto: p

Rödermark (red) – Den bestehenden Kontakt zu Wolfgang Biedron, einem ehemaligen Olympia- und WM-Teilnehmer, der mittlerweile in Sundsvall (Mittel-Schweden) den größten Judo-Klub Schwedens leitet, haben die KSV-Übungsleiter Jan Lannert und Tim Rentzsch veranlasst, ihn zu besuchen.

Dort haben sie sich Ende Oktober 2016 das „Sundsvall-Modell“ angeschaut, am Training teilgenommen und viele Gespräche geführt.

Überzeugende Eindrücke konnten gewonnen werden, deren konzeptionelle Umsetzung für die eigene Abteilung in Planung sind.

So z.B. beim ganz sicher umzusetzenden Angebot eines Eltern-Kind-Trainings; beim zeitlichen Reduzieren der Übungseinheiten für die Jüngsten, damit sie konzentrierter die vorhandene Zeit nutzen können!

Es steht auch zur Debatte, das Profil des Trainingangebotes zu schärfen, d.h. statt der Aufteilung in Anfänger, Jugendliche und Erwachsene, soll stärker nach individuellen Interessen gegliedert werden.

Spielerisch lernen

Mit „Spaß-Judo“, bei dem die Judo-Techniken nicht primär im Mittelpunkt stehen, sondern das „Spielerische“, sowie das Erlernen der Grundlagen und die wichtige Förderung der Persönlichkeitsbildung – mit dem Ziel, nicht in erster Linie gute Judoka hervorzubringen, sondern gute Mitmenschen!

Dazu die Gruppen „Technik-Judo“, in der sich eher klassisch mit speziellen Techniken befasst wird und „Ippon-Judo“ für die kampfbegeisterten Judoka.

Die komplette oder teilweise Umsetzung des Trainingsprogrammes nimmt jetzt natürlich einige Zeit in Anspruch, da eventuelle personelle, räumliche oder zeitliche Veränderungen geprüft werden müssen!

Beide Übungsleiter sind von belebenden Neuausrichtung des „schwedischen Modells“ für die eigene Abteilung überzeugt.

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