Afrikanische Rhythmen bewegen Bornheim Johannisgemeinde lädt zum Trommelkonzert

Die Gruppe „Rainbowdrummers“ unterhielt die Gäste des afrikanischen Abends in der Johannisgemeinde mit exotischen Rhythmen afrikanischer Trommeln, hier mit dem Stück „Kpanlogo“ aus Ghana. Foto: Wetzel

Bornheim (zuw) – Das Publikum hielt es kaum auf den Stühlen, als am vergangenen Samstag „Afrika in Bernem“ zu Gast war - genauer gesagt in der evangelischen Johannisgemeinde Frankfurt-Bornheim.

Das Gemeindehaus war für einen Abend zu einer afrikanischen Oase geworden. Die Musikgruppen „Les amis du Tam-Tam“ und die „Rainbowdrummers“ um den Multinstrumentalisten Frank Köstler sowie die Gruppe „Lamawi“ um Joachim Kaiser unterhielten die Gäste mit einer bunten Mischung aus Trommel- und Perkussionsrhythmen und luden zum Mitmachen ein.

Handgefertigter Schmuck aus Naturmaterialien wurde feilgeboten, Düfte exotischer Gewürze durchströmten das Haus, die Besucher ließen sich Mafee und Assar Poulet schmecken, traditionelle Gerichte aus Reis, Gemüse, Couscous und Huhn, die Salimata Bakhit aus ihrer Heimat Senegal mitgebracht und zubereitet hatte. Auch wenn die Köchin und ihr Team die einzigen Aktiven aus Afrika waren – die meisten Mitglieder der Trommelgruppen kommen aus Frankfurt und der näheren Umgebung –, kam fast so etwas wie Urlaubsstimmung auf.

„Tam Tam“ ist übrigens in einigen afrikanischen Sprachen tatsächlich der Ausdruck für Trommeln oder auch für ein Fest mit Musik. Joachim Kaiser und Frank Köstler boten Stücke aus verschiedenen afrikanischen Nationen sowie eigene Arrangements und Kompositionen dar. „Das ist die hessische Variante dieser Musik mit eigener Note“, beschrieb Frank Köstler schmunzelnd und ergänzte: „Besonders die Malinke in Guinea haben immer viel Wert auf den Erhalt ihrer hohen Kultur gelegt, aus der wir nun schöpfen.“

Die Idee zu diesem Fest hatten Frank Köstler und der künstlerische Leiter der Johannisgemeinde, Peter Habermehl. „Wir überlegen uns immer etwas Neues, um den Renovierungs-Schuldenberg der Johanniskirche abzutragen. Und das Wort Gemeinde beinhaltet ja auch die Gemeinschaft, nicht nur den Sonntagsgottesdienst. Gemeinsam für Kultur zu sorgen, das gelingt nur durch viel Aufmerksamkeit, Spontaneität, persönliche Kontakte und Lust am Gestalten“, erzählte Peter Habermehl, „aber bis die Schulden beglichen sind, da müssen wir noch ganz schön rühren.“ So haben die roten Zahlen auch etwas Gutes: Bornheim kann sich noch auf viele solcher schönen interessanten Veranstaltungen freuen.Weitere Informationen gibt es unter www.wir-in-bornheim.de.

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