Besuch an der Hermann-Hesse-Schule Austausch mit dem Bürgermeister

In der letzten Woche der Sommerferien besuchte Bürgermeister Manuel Friedrich die Hermann-Hesse-Schule vor deren Schulstart. Foto: p

Obertshausen (red) – Noch liegen der Schulhof und das Schulgebäude der Hermann-Hesse-Schule in Obertshausen ruhig in der brütenden Hitze des Sommers. Aber in den Räumen der Schule wird schon heftig an der Öffnung der Schule am 17. August gearbeitet. Das Stundenplanteam um die stellv. Schulleiterin Simone Jentzsch verändert den Stundenplan nach den letzten Vorgaben des Kultusministeriums. Der Hausmeister Herr Nowack klebt Streifen auf Treppen und Flurböden, die den Einbahnverkehr der Schüler im Gebäude regeln werden. Und zwischendrin lernen die 35 Schülerinnen und Schüler der Ferienakademie.

All das erlebte der Obertshausener Bürgermeister Manuel Friedrich am Rande seines Informationsbesuches der Hermann-Hesse-Schule. Als ehemaligem Schüler der Schule interessierte ihn die Entwicklung der Schule besonders. Der kommissarische Schulleiter Ulrich Schmidt erklärte, dass sich die Schule als die weiterführende allgemeinbildende Schule der Stadt Obertshausen sehe. Als kooperative Gesamtschule verfüge sie über ein sehr differenziertes Angebot, dass allen Bedürfnissen gerecht werden könne. Es sei ein wichtiges Anliegen der Schule, möglichst vielfältig die Interessen und Begabungen der Schüler zu fördern.

Typisch dafür sei das Konzept der Sportklassen im Gymnasial- und Realschulzweig. Hier können die Schüler zusätzlich zu ihrem normalen Sportunterricht noch zwei weitere Stunden in einer Profilgruppe klassenübergreifend unter Leistungsgesichtspunkten trainieren. Der von der Schulkonferenz unterstützte Antrag auf die Aufnahme in den Kreis „Eliteschule des Fußballs“ sei ein wichtiger Baustein dazu. Schmidt lobte die hervorragenden Sportstätten der Stadt, die auch von der Schule genutzt werden können. Er dankte für die sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

Die Schule sehe auch weitere Möglichkeiten einer verstärkten Zusammenarbeit in der Jugendarbeit und in kulturellen und gesellschaftlichen Bereichen.

Ebenso komme der Kooperation mit örtlichen Sportvereinen und der Musikschule eine besondere Bedeutung zu. Friedrich begrüßte die Bereitschaft dazu. Er hob die Anstrengungen der Stadt bei der Jugendarbeit hervor und meinte, dass hier viele Verbindungen zur Schule lägen. Zudem erwähnte er, dass die Stadt im Rahmen ihrer Bemühungen um Nachhaltigkeit die Stelle eines Umweltbeauftragten geschaffen habe, der die Kooperation in der Stadt fördern solle. Hier ergäben sich sehr viele praktische Anknüpfungspunkte mit der Schule, die ja über ihren Bildungsauftrag und ihr Selbstverständnis sehr an Umweltfragen interessiert sei.

In Zusammenhang mit der Mobilität informierte sich F. noch über die Verkehrssituation rund um die Schule. Er fand den schon einmal von einem runden Tisch gemachten Vorschlag interessant, die Fahrradhalle mit einem Zugang an die Straße anzuschließen, um zu vermeiden, dass die Schülerinnen und Schüler, die mit dem Fahrrad zu Schule kommen, erst einmal über den Schulhof fahren müssen. Das könne noch mehr Mitglieder der Schulgemeinde animieren, mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen.

Abschließend machte der Bürgermeister der Schulleitung Mut für die bevorstehende Öffnung der Schule. Er sehe zwar, welche Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten da auf alle zukämen, er sei sich aber auch sicher, dass das Kollegium sie mit Umsicht und Kompetenz bewältigen werden.

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