Komiteekappe an den neuen Präses, Pfarrer Lukasz Szafera, beim E(h)röffnungsabend

CCSW startete grandios in die neue Kampagne

Die Tanzgruppe „Scrabble“ ist neue Jahreskappenträger beim Carneval-Club Schwarz-Weiß (CCSW) in Steinheim. Die Urkunde erhielten die Aktiven beim E(h)röffnungsabend. Foto: kama

Steinheim (beko/red) – Es hat sich ausgezahlt, den E(h)röffnungsabend des CCSW auf einen Freitag zu legen. Der Saal des Kardinal-Volks-Hauses war voll besetzt. Interessant, wenn man bei den Laudatien hört, was die Leute alles für ihren Verein geleistet haben. 

Mit der silbernen Nadel wurden für 25jährige Vereinszugehörigkeit Wolfgang Zoppo Müller, Thomas Wurzel und Klaus Lemmer geehrt (nicht anwesend waren Benjamin Metz, Andreas Weiskopf, Tanja und Nina Hofknecht). Mit der goldenen Nadel für 50jährige Vereinzugehörigkeit wurden die früher aktiven und immer noch helfenden Mitglieder Marianne Kreis, Marlies Reising und Renate Kientopf, quasi Urgesteine der Schwarz-weißen, ausgezeichnet.

Gestartet hat der Abend mit dem Einzug des großen Komitees. Die Vorsitzende des CCSW, Birgitta Degoutrie, begrüßte in einer launigen gereimten Rede die Gäste und ernannte Pfarrer Lukasz Szafera zum neuen Präses des Vereins. Als äußeres Zeichen wurde ihm die schwarz-weiße Komiteekappe inmitten der neuen Kappenschwestern- und brüder überreicht, die er mit Stolz trug. 

Wissenswertes aus der Vereinschronik

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Dann eröffnete der amtierende Sitzungspräsident Andi Sticher offiziell die Kampagne, motivierte in seiner Rede alle, mitzumachen und sich mitzufreuen und begrüßte auch das anwesende Prinzenpaar der 1. SKG mit Begleitung.

Rainer Herbert in seiner Eigenschaft als Leiter des Ehrungsausschusses und verantwortlich für den Programmablauf moderierte in gewohnt souveräner und lockerer Art und Weise den Abend. Er verstand es immer wieder geschickt, auch Wissenswertes aus der Vereinschronik einzustreuen, so liegt fast auf den Tag mit dem 4. Februar 1960 das Gründungsdatum des CCSW und am 10. Februar 1952 gab's die allererste Sitzung der sog. Pfarrfamilie im Engel-Saal.

 

 Für eine besondere Auszeichnung, stellvertretend für alle „Schaffer und Woiler“ des CCSW, für so viele, die im Hintergrund arbeiten, wurde die „Schawoi-Auszeichnung“ vor 3 Jahren ins Leben gerufen. In gemeinsamer Entscheidung zwischen Vorstand und Ehrungsausschuss konnte in diesem Jahr ein besonderes Danke gesagt werden an Brigitta Andes, Helga und Henry Hartl, Uta Maul sowie das Jugend- und Kinder-Team.

Verbunden mit einer Würdigung seiner bisherigen Verdienst wurde von der Leiterin des Komitees, Gabi Beck, dem nach 30 Jahren vom Komitee ausscheidenden Rainer Herbert besonders DANKE gesagt, ein bewegender Moment für ihn. Er verabschiedete sich in einem Zwiegespräch mit Christa Grünbecken von seiner blauen Komitee Jacke, die beiden erzählten in einem lustigen Zwiegespräch von fröhlichen Begebenheiten mit der Jacke, vom Ausmessen der Jacken bis zum Ende der Ära „blaue Komiteejacken“. Rainer bleibt dem CCSW aber an vielen anderen Stellen zum Glück erhalten.

CCSW-Herrensitzung vor 50 Jahren

Die Jugend des CCSW war zweimal im Programm vertreten, erstmals stand das Nachwuchstalent Emelie Horch in der Bütt, perfekt in Ausdruck, Mimik, ohne jede Scheu, herzlich offen hat sie ihren Vortrag gemeistert. Standing Ovation waren ihr sicher.

Die Kindergruppe des Juki-Teams ließen in der Juke-Box Musikwünsche Wirklichkeit werden und brachten eine super Stimmung in den Saal. An der Stelle deshalb auch ein Danke an das vertretene Technikteam Andreas Berndt, Marco Simowsky und Laura Klose, die immer zum richtigen Zeitpunkt den Tusch oder Narhallamarsch parat hatten. Auch Alfred Diwisch war vertreten mit einem Vortrag von der Herrensitzung des CCSW vor 50 Jahren. Er berichtete als „Playboy“ und es ist nicht vorstellbar, dass dieser Vortrag damals von der CCSW-Leitung als „etwas zu freizügig, nicht unser Stil“ angezweifelt wurde. Alfred ließ viele damals junge und bildhübsche „Legenden“ aufleben, einschließlich dem unvergessenen Steinheimer Urgestein Georg Kutzelmann. Erinnerungen kamen hoch, ein toller Beitrag.

Verwöhnt wurde das Publikum in der Pause mit liebevoll hergerichteten Schnittchen von dem Team um Dagmar Horch und das Barteam um Edith Blümmel ließ die Narren nicht verdursten.

Ja und dann kam es zum ersten Höhepunkt des Abends, die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft. Zum neuen Ehrenmitglied wurde von Christa Grünbecken, Mitglied im Ehrungsausschuss, der seit fast 50 Jahren immer aktive, überall präsente, Hans Diwisch, ernannt. Seit über 40 Jahren war er Sitzungspräsident der „Altensitzung“, ist gefühlt schon immer im CCSW Vorstand und Programmausschuss, ist im Ehrungsausschuss, Schriftführer des Vereins, zuständig für die Ordensauswahl und und und. Nicht alles kann man hier aufzählen. Ein Mann, der die Ehrenmitgliedschaft wirklich verdient hat.

Jahreskappe an "Scrabbles"

Die höchste Auszeichnung des Vereins, die Verleihung der Jahreskappe, ist immer der Höhepunkt des Abends, es wird lange gerätselt, wer wird es dieses Jahr sein. In diesem Jahr wurde die gemischte Tanzgruppe Scrabble ausgezeichnet, und in der Laudatio von Rainer Herbert (Leiter des Ehrungsausschusses, unterstützt von Marianne Lemmer, eben- falls Mitglied im Ehrungsausschuss), wurde aufgezeigt, was CCSW-Familie bedeutet. Die beiden Leiterinnen der Gruppe, Melanie Rehn und Sandra Sticher, fingen schon mit acht Jahren beim CCSW in den Tanzgruppen an und waren durchgehend immer aktiv.

Alle Stationen in den Tanzgruppen liefen sie durch, haben selbst auch schon Tanzgruppen trainiert. Mit Roland Heinz und den beiden Leiterinnen sind von der Ursprungsgruppe, die 1999 ihren ersten Auftritt hatte, nur noch die drei dabei, insgesamt sind aber 20 Namen zu verzeichnen, die alle schon bei Scrabble mitgetanzt haben. Es vervollständigen Eva Schmitt, Olli Rollmann und Mareike Leschinger die aktiven Scrabble 2017.

Aus verschiedenen persönlichen, beruflichen oder anderen Gründen waren immer wieder Wechsel zu verzeichnen. Und Melanie und Sandra haben sich auch nicht durch Schwangerschaften, Geburten oder sonstige Umstände abhalten lassen, an der Fassenacht aufzutreten. Sie leben die Fassenacht und lieben ihr Hobby. Die Zeit, die sie 12 Monate dafür aufwenden, nehmen sie sich gerne.

Und schon heute freuen sie sich auf die Sitzungen 2017 und auf den Fassenachtszug, bei dem sie einmal mit dem dritten und zwei mal mit dem ersten Preis für die „schönste Zugnummer“ ausgezeichnet wurden. Als Dankeschön tanzte die Gruppe noch einmal nach dem Motto „Der Berg ruft“ und riss die Stimmung richtig hoch. Und dann wurde nur noch die Kapp gefeiert.

Ein musikalisches Potpourri von und mit Äppler König Klaus Schmidt ließ den Abend fröhlich ausklingen. Ein toller Abend, eine tolle Atmosphäre, eine herzliche Verbundenheit von Jung und Alt, eben eine CCSW-Familie, die sich selbst mit dieser genialen Eröffnung der Kampagne eine tolle Steilvorlage für die beginnenden Sitzungen gegeben hat.

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