Leistungsstärke der Schüler und Ensembles ist beeindruckend Saitenmatinee lockt viele Zuhörer an

Begeisternd war die Saitenmatinee der Freien Musikschule Rodgau. Das Foto zeigt alle Mitwirkenden. Foto: p

Rodgau (red) – Die Saitenmatinee der Freien Musikschule Rodgau hat eine langjährige Tradition. In einem kompakten einstündigen Programm werden Beiträge aus den Fachbereichen der Streich- und Zupfinstrumente geboten, die einen Querschnitt der Unterrichtsergebnisse zeigen. Auch in diesem Jahr fand das Konzert wie gewohnt an einem wunderschönen Maimorgen, am 6., statt.

Zur Eröffnung spielte das Streichorchester unter der Leitung von Sue Ferrers, die mit Temperament die Mitwirkenden zu Höchstleistungen anfeuerte. Anschließend spielte Josefina Wolf in einem solistischen Vortrag souverän auf der Gitarre. Lars und Monika Schütte spielten danach als Geigen-Duo Ausschnitte aus Händels umfangreichen Werken. Eva, Petra und Max Hromada waren dann ebenfalls der Beweis dafür, dass Hausmusik in manchen Familien gepflegt wird, und das durchaus mit populärer Musik: „Nothing Else Matters“ von Metallica mit einem Streichtrio war ein erstaunliches Hörerlebnis, ebenfalls „Summertime Sadness“ von Lana del Rey. Ein E-Gitarren-Duo mit Frederick Feeser und Patrick Stowasser schloss sich an. Sie interpretierten „Hey there Deliah“ und „Zombie“ absolut cool. Ebenso selbstbewusst trat Maike Görlitz auf mit „A Thousand Years“ von Chr. Perri.

Bei einem Konzert von Zupf- und Streichinstrumenten darf eine gemischte Besetzung nicht fehlen. Dafür sorgten Jan Wahle, der aus dem reichhaltigen Schatz irischer Gigs, Reels und Hornpipes zwei Stücke auf der Violine spielte, einfühlsam begleitet von Frederik Feeser auf der Gitarre.

Die beiden Schwestern Lina und Lioba Geppert beeindruckten die aufmerksamen Zuhörer. Sie spielten Beethovens „Für Elise“ in einer Bearbeitung für zwei Celli. Atemberaubend dann die solistische Leistung von Tom Ngo auf der Gitarre mit einer Carcassi-Caprice.

Zum Abschluss dieses spannenden Programms spielte und sang das Ukulele-Ensemble unter der Leitung von Marcella Hagenauer „What shall we do“ und „Ring of Fire“ – das war Gute-Laune-Feeling pur.

Der anwesende Kulturdezernent der Stadt Rodgau Winno Sahm war sichtlich beeindruckt von dem Programm. Die Fachbereichsleiter Volker Kratz und Joachim Grote bedankten sich bei ihrem Team für die hervorragende Vorbereitung: Sue Ferrers, Marcella Hagenauer, Ulrich Fiedler, Rudi Klemisch, Alexander Tarrasow, Sebastian Schönhals. Am Ende gab es Rosen für alle Mitwirkenden.

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