Hessisches Landeslabor untersucht Kadaver Tote Fische in der Rodau – Ursache noch unbekannt

Bürger schlugen Alarm. Tote Fische lagen auf Höhe des Finkensees in und an der Rodau. Die Wasserbehörde ist eingeschaltet, fischt zurzeit aber noch im Trüben. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Bei der Wasser- und Bodenschutzbehörde des Kreises gingen Meldungen ein über Schaumbildungen in der Rodau. Zeitgleich entdeckten Spaziergänger Fischkadaver entlang des Flüsschens in Hainhausen. Rund um die hölzerne Brücke am Finkensee lagen auf wenigen Metern neun tote Tiere. Weitere tot Fische wurden bis Mitte Dudenhofen gefunden.

„Schaumbildung tritt in Bereichen mit turbulenter Strömung auf“, beispielsweise an Wehren, so die Pressestelle des Kreises. Es wurden Wasserproben entnommen, meldet die dortige Wasser- und Bodenschutzbehörde. „Die Standardparameter waren unauffällig“. Die Schaumbildung kann natürlichen Ursprungs sein, beispielsweise durch den Abbau organischen Materials.

Zwei Tage später wurden etwa 100 verendete Tiere in Lämmerspiel gemeldet. Zwei Exemplare gingen an den Fachdienst Veterinärwesen und lebensmittelrechtlicher Verbraucherschutz zur Untersuchung durch das Hessische Landeslabor. Erfahrungsgemäß dauert es einige Wochen bis Ergebnisse vorliegen.

Entlang der Rodau gibt es bisher keine Hinweise auf Einleitungen in den Bach, über Störfälle oder Unfälle, die als Ursache infrage kommen, so die Pressestelle des Kreises.

Laut der städtischen Pressestelle hat auch die Rodgauer Kläranlage nichts gefunden. „Was wir prüfen konnten, haben wir geprüft“, hieß es aus dem Rathaus, es gab keine Grenzwertüberschreitungen, die Ursache bleibt somit bisher unentdeckt.

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