Berliner DJ lockt junge Menschen auf die Halloween-Fete der Freiwilligen Feuerwehr Offenthal

Vampire und Hexenmeister tanzen friedlich durch die Nacht

Ob Tierkostüm, Brautkleid oder Krankenschwestern-Outfit: Viel Kunstblut machte am Samstag aus jedem Kostüm ein Grusel-Outfit. Foto: zcol

Offenthal (zcol) – Louisa hat ein züchtiges Krankenschwesternkostüm gewählt. Mit dem gestärkten weißen Stoff und dem kurzen Kleidchen könnte das sehr brav aussehen – aber ihr blutverschmiertes Gesicht und die komplett rot gefärbte Schürze garantieren der jungen Frau einen sehr gruseligen Auftritt.

Wie geradewegs einem fiesen Splatter-Film entsprungen passt die Dreieicherin ganz hervorragend in die feiernde Menge in der Philipp-Köppen-Halle in Offenthal.

450 Partygäste

Rund 450 Vampirmädchen, Zombies, Hexenmeister und blutige Chirurgen tanzen in den zuckenden Lichtern der Halloween-Fete der Freiwilligen Feuerwehr Offenthal.

Zum zweiten Mal hatten die Lebensretter in Kooperation mit dem Verein Yougen zu der „Hänsel und Gretel“-Veranstaltung eingeladen. Da wird Halloween ganz unkompliziert mit der Offenthaler Kerb verbunden. „Das hat im vergangenen Jahr einen solchen Spaß gemacht, dass wir damit in die zweite Runde gehen“, erzählt Jens Baumgärtner vom Feuerwehr-Vorstand. Mit Marlon Loney steht ein DJ am Tisch, der die Massen anlockt – mit 450 Besuchern waren es noch einmal hundert Partygäste mehr als bei der Premiere. Mit der Halloween-Party wagen die Feuerwehrwehrleute auch erstmals eine Veranstaltung speziell für das ganz junge Publikum. Es habe zunächst Befürchtungen gegeben, ob das Risiko wegen Alkohol-Eskapaden und Pöbeleien zu groß sein könnte.

„Aber das ist ganz und gar unbegründet – es war ganz friedlich. Wir haben morgens um halb drei die Musik abgedreht und dann sind alle ganz entspannt nach Hause gegangen“, sagte auch Wehrführer Maik Sommerlad und war mehr als zufrieden.

Elektronische Musik vor der Haustür

Und für die Halloween-Meute war es schön, dass eine solche Party mit elektronischer Musik direkt vor der Haustür zu finden war.

„Wir haben hier einen DJ aus Berlin, normalerweise muss ich mindestens bis Frankfurt fahren, um solche Leute zu hören. Toll, dass es das in Kombination mit einer solch lustigen Gruselfete jetzt auch bei uns auf dem Dorf gibt“, sagte Krankenschwester Louisa begeistert.

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