Steffen Schiller ist seit Juli Schutzmann vor Ort „Die Menschen wollen ernstgenommen werden“

Steffen Schiller (Mitte) ist seit Juli Rödermarks Schutzmann vor Ort. Erste Stadträtin Andrea Schülner und Bürgermeister Jörg Rotter freuen sich darüber. Foto: Stadt Rödermark / p

Rödermark (red) – Er ist einer, der sich kümmert. Er ist ein Ansprechpartner in Sachen Sicherheit. Er ist das Gesicht der Polizei in der Stadt. Seit dem 1. Juli ist Steffen Schiller der „Schutzmann vor Ort“ in Rödermark.

Die Einrichtung einer solchen Stelle war der Stadt in Aussicht gestellt worden, als sie sich im Frühjahr 2019 der Sicherheitsinitiative Kompass des Hessischen Innenministeriums anschloss. Und auch wenn sich Rödermark den bürgernahen Polizeibeamten mit Dietzenbach teilen muss, sind Bürgermeister Jörg Rotter und Erste Stadträtin Andrea Schülner froh, dass das Land seine Zusage eingehalten und mit Steffen Schiller die Präsenz der Polizei in der Stadt deutlich erhöht hat. „Das stärkt das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger, und das stärkt das Ansehen der Polizei“, so Rotter und Schülner unisono.

Sie wollen, dass sich jemand ihrer Sorgen annimmt“, betont Schiller, auch wenn die Statistik besage, dass es um die Sicherheit in der Stadt noch nie so gut bestellt gewesen sei wie derzeit. Der 41 Jahre alte Polizeihauptkommissar, Vater einer Tochter, hat seit seinem Amtsantritt in Rödermark durchweg positive Erfahrungen gemacht. „Die Leute freuen sich, wenn sie mich treffen. Sie sind dankbar, dass da ein Polizeibeamter zu Fuß durch die Straßen geht und ein offenes Ohr für ihre Anliegen hat. Viele haben sich bei mir ausdrücklich bedankt.“ Gerade die Fußstreife habe die Polizei viele Jahre vernachlässigt. Jetzt in den Wintermonaten zeigt sich Schiller auch in der Dämmerung, der Zeit der Einbruchsdelikte in den Wohngebieten. Wirksame Prävention durch Präsenz. „Wenn sie mich treffen, nutzen die Rödermärker aber auch die Gelegenheit, Rechtsfragen anzusprechen: Darf der Nachbar das? Was kann man gegen den Gassigeher tun, der seinen Hund sein Geschäft stets vor meinem Haus verrichten lässt?“, berichtet Schiller. „Man macht mich auch auf Probleme mit Falschparkern und Rasern aufmerksam. Ich kümmere mich entweder selbst darum oder leite es an die entsprechenden Stellen weiter.“

Wenn es die Corona-Lage wieder erlaubt, möchte Steffen Schiller eine regelmäßige Seniorensprechstunde anbieten. Auch Besuche und Beratungen in Kindertagesstätten und Schulen oder Vorträge in Senioreneinrichtungen stehen auf seiner Agenda. Dafür sieht sich der erfahrene Polizist bestens gerüstet. Auf fast 20 Jahre Erfahrung im Streifendienst kann Schiller zurückblicken. In diversen Dienststellen im Kreisgebiet war er tätig, zuletzt als Dienstgruppenleiter in Seligenstadt. Dass er nun der erste Schutzmann vor Ort im Bereich der Poizeidirektion Offenbach ist, freut ihn. Die neue Aufgabe komme seiner kommunikativen Art entgegen. Das haben auch viele Rödermärker schon festgestellt.

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