Katholische Pfarreien Herz Jesu und St. Thomas Morus feiern Ein Pfarrfest im Zeichen der Liebe

In Dirndl und Lederhosen folgten viele Besucher der Einladung der Pfarreien Herz Jesu und St. Thomas Morus, um gemeinsam ausgiebig zu feiern. Foto: m

Obertshausen (m) – Mehrere tausend Fußgänger und Autofahrer passieren täglich die Herz-Jesu-Kirche. Auch jeder Artikel in der Zeitung und im Pfarrbrief, erklärte Pfarrer Norbert Hofmann, erinnere an ihren Namen und die „Herzensangelegenheit“ der Christen, Gott. Zum Pfarrfest der beiden Gemeinden Herz Jesu und St. Thomas Morus predigte ihr Seelsorger über das zentrale Organ aller Lebewesen, Symbol der Liebe. Das „Herz“ tauche in der „herzlosen Gesellschaft“ auf, aber auch in „herzlichen Glückwünschen“ und „herzlicher Anteilnahme“, erinnerte der Pfarrer. Das seien keine Floskeln. Außerdem lebe man ja in der „Kleinstadt mit Herz“, das knallrot auf dem Bahnhofsplatz prange. Der Dreifaltigkeitssonntag nach Pfingsten lade ein, das „Geheimnis Gottes“ kennenzulernen. Den Gottesdienst in Herz Jesu gestalteten die Band Resound mit flotten, neuen geistlichen Liedern mit. Der Katholische Kirchenchor Obertshausen unter Leitung von Lucia Herdt-Oechler übernahm die klassisch-festlichen Melodien, begleitet an der Orgel. Auch im Programm im Pfarrgarten zwischen Schwesternhaus und Kindergarten spielte Musik eine wichtige Rolle. Schon traditionell ist der Auftritt des Werksorchester Karl Mayer. Dietmar Schrod führt den Taktstock, passend zum Frühschoppen, zu schmissigen und bekannten Melodien. Auf der Bühne im Festzelt standen am Nachmittag Gruppen der beiden katholischen Kindergärten im Stadtteil. Auch sie bereicherten das gesellige Treffen musikalisch, ebenso die Gruppe aus Bolivien. Die Familienmitglieder aus Südamerika zeigten Folkloretänze ihrer Heimat in farbenprächtigen Kostümen und atemberaubendem Tempo. Ähnlich gelang es am Abend zuvor Frankenfieber. Die Band aus dem Unterfränkischen verbreitete viel volkstümliches Flair, aber auch rockige Titel. Zahlreiche Jugendliche erschienen in Dirndln und Krachledernen, aber auch die reifere Generation folgte dem Aufruf, in Tracht zu kommen. Mit der Pfarrfestgaudi startete die Feier zünftig und gab den Takt vor fürs Obertshausener Pfarrfests. Die Organisatoren hatten einen Sicherheitsdienst bestellt und Eintritts-Armringe mit Gutscheinen für die Getränke- und Speisenkarte ausgegeben. Die offene Leichtigkeit war so vielleicht eingeschränkt, der Pfarrer aber lobte, dass auf dem Gelände weniger Abfälle zurückblieben und die Sicherheit erhöht war. Lose für die reich ausgestattete Tombola lockten zum Kauf, der Pfarrgemeinderat freute sich gleichsam über die ungewöhnlich vielen Kuchenspenden. Auch das ideale Festwetter sorgte dafür, dass neben den Stammgästen auch zahlreiche neue Gesichter auszumachen waren.

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