Magistrat der Stadt legt Kranz auf dem Weiskircher Friedhof nieder Gedenken an viele Opfer

Am Volkstrauertag legten Bürgermeister Jürgen Hoffmann und Stadtrat Michael Schüßler (links) an der Gedenkstätte des Friedhofs Weiskirchen einen Kranz nieder. Der Magistrat der Stadt bedachte der Opfer von Krieg und Gewalt. Der Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschland (VdK) wurde vertreten durch Siegrid Hense und Hans Riedel (rechts). Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Der Volkstrauertag ist ein bedeutender Bestandteil der Erinnerungskultur an die Toten und Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Zu diesem Tag des Innehaltens und der Solidarität mit den Familien der Toten gedachte der Magistrat der Stadt am Weiskircher Friedhof.

Nach der Kranzniederlegung ergriff Bürgermeister Jürgen Hoffmann das Wort: „Es gilt, den Opfern zu gedenken, die in den zurückliegenden Kriegen ihr Leben verloren haben, die aber auch durch Flucht und Vertreibung ihre Heimat verloren haben. Flucht und Vertreibung sind aktuelle Themen dieser Tage. Es ist das Leben in Freiheit, das uns allen wichtig und relevant ist, es ist das, was wir uns alle wünschen“. Bezogen auf die aktuelle Pandemie sagte der Bürgermeister: „Wir leben in einer Zeit im Moment, in der die Freiheit des Gedenkens etwas eingeschränkt ist und wir Botschaften nach draußen senden müssen in der Hoffnung, dass sie die Menschen erreichen. Um dieser Hoffnung, auch für die Zukunft, Ausdruck zu verleihen, stehen wir heute hier, obwohl keine Gäste dabei sind“.

Der Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschland (VdK) wurde vertreten durch Siegrid Hense und Hans Riedel. Bezogen auf den VdK merkte Jürgen Hoffmann an: „Der VdK ist für uns ein wichtiges Element in unserer Gemeinschaft, ein Sozialverein, der für uns Alle aus der historischen Geschichte heraus, in der viele Menschen Leben und Heimat verloren haben, … viele Menschen durch körperliche und sonstige Einschränkungen Unterstützung und Hilfe brauchen“.

In Bezug auf die jüngsten islamistischen Terroranschläge in Frankreich und Österreich sagte er: „Vor dem Hintergrund geht unser aller Gedenken an diejenigen, die auch heute noch unter auch Extremismus leiden, … und Menschen ihr Leben geben mussten“.

Der Verwaltungschef blickte auf eine Zukunft „in der die Werte unserer Gesellschaft weniger aus dem egoistischen vielmehr unter einem großen sozialen Schirm zu sehen sind, das ist der große Wunsch des heutigen Tages“.

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