Neue Ausstellung „Verlassen“ in den Rathausfluren

Die Flurkunst im Rathaus setzt neue Höhepunkte. Künstlerin Sarina Dadkhah im Gespräch mit dem Kulturdezernent Winno Sahm. Gewollt vom Fotografen: das Spiegelbild der jungen Frau in einem ihrer Werke. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Bis zum 17. April zieren die Bilder von Sarina Dadkhah die Räume im Rathaus. Unter dem Titel „Abandoned - verlassen“ stellt die 18-Jährige 14 Werke aus, die zwischen 2017 und heute entstanden.

Die eigenen Gedanken und Gefühle auf Papier zu bannen, steht als Motivation hinter den Publikationen. Die künstlerischen Arbeiten entstanden auf diversen Papiersorten, alle handgeschöpft aus Japan. Inspiration bezieht die junge Frau auch durch ihren Schulfreund Sadik Busch (17). Ihr gemeinsames Wirken bezeichnen die beiden Rodgauer als philosophisches Nachdenken. Sie beschreiben es als Sinnieren und Reflektieren zur eigenen Persönlichkeit sowie das Leben auf der Welt: „Warum sind die Dinge, wie sie sind?“

Die Lieblingsarbeit der jungen Iranerin ziert der Titel „Everything around us“. Es entstand mit Fineliner und drückt eine Gesellschaft aus, in der das Leben monoton ablauft, nach festen Regeln. Die Frage steht im Raum: Warum gibt es keinen Mut zum Ausbruch?

Sie begann schon im Iran mit dem Malen, künstlerische Freiheit war dort allerdings nicht gegeben. In Deutschland griff sie ihr Talent neu auf und fand hier ihren Weg, sich über die Techniken auszudrücken.

Kulturdezernent Winno Sahm zeigte sich fasziniert bei der Vernissage, zum einen von den getuschten Bildpartien, zum anderen ob der zarten Parallellinien, die wie ein Fingerabdruck der Künstlerin gewertet werden könne.

Sarina Dadkhah wird am 3. April im Bürgerhaus Nieder-Roden den Kulturförderpreis der Stadt erhalten.

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