Mitglieder nehmen alle Bedenken ernst Awo Sachsenhausen sammelt die Sorgen der Bürger

Der Sachsenhäuser „Sorgensammler“ der Arbeiterwohlfahrt Sachsenhausen ermittelte an ihrem Stand vor dem Rewe-Markt in der Stresemannallee die Kümmernisse der Bürger. Sie konnten sie auf einem Fragebogen äußern aber auch im persönlichen Gespräch mit dem Awo-Mitgliedern äußern. Foto: p

Sachsenhausen (ms) – Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Sachsenhausen hat am Samstag vor dem Rewe-Markt an der Stresemannallee ihre Aktion „Sorgensammler“ gestartet. Dort konnten drei Stunden lang die Bürger anonym und formlos ihre Sorgen, Anregungen und Kritik über die kleinen und großen Probleme im Stadtteil äußern.

Es gab ein Formular zum Ankreuzen, aber auch mündlich konnte man seine Kritik den Awo-Mitgliedern mitteilen. Auf dem Formular ging es um Mieten, sinkende Renten, Kriminalität, Gesundheitskosten, Kinderbetreuung, Verschmutzung, Vandalismus, Verkehrslärm, behindertengerechte Verkehrsmittel und Arbeitsbedingungen.

Steigende Mieten stören die meisten Bürger 

„Bei der gleichen Aktion im Jahre 2005 stellten wir noch ganz andere Prioritäten bei den Bürgern fest“, sagten Vorsitzende Otti Altmann und Pressesprecher Thomas Murawski. Damals hätten Gesundheitskosten, sinkende Renten und Arbeitslosigkeit als größte Ärgernisse an der Spitze gelegen. Diesmal stören laut Awo steigende Mieten mit 65 Prozent die meisten Bürger. Es folgen Kriminalität, sinkende Renten, Gesundheitskosten und Verschmutzung dichtauf. Dazu komme Vandalismus und mit großem Abstand der Mangel an behindertengerechten Verkehrsmitteln, Verkehrslärm und mangelnde Kinderbetreuung. Das Schlusslicht bilden schlechte Arbeitsbedingungen.

Zu den weiteren Sorgen zählen unter anderem: familienunfreundliche Politik, Vermüllung, rücksichtslose Radfahrer und Taxifahrer, zu viele Hunde, Menschen, die auf der Straße leben, Jugendgruppen ohne Betreuung und schlechtes Bildungsniveau. Die Awo wird mit den Ergebnissen der Umfrage den Kontakt zu den Stadtteilpolitikern aufnehmen. Weil sich bei der Umfrage im westlichen Sachsenhausen so viele Änderungen in der Struktur der Sorgen ergeben haben, wird die Awo Sachsenhausen im Oktober noch einmal mit dem „Sorgensammler“ in den östlichen Stadtteil begeben. Der Stand wird dann am Lokalbahnhof am Rewe-Markt sein.

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