Fünf Tage Intensivunterricht im Steinheimer Turm Seligenstädter und Gäste büffeln für die Amateurfunklizenz

Mit großem Engagement dabei waren Teilnehmer, Ausbilder und Referenten des Vollzeitkurses zur Vorbereitung auf die Amateurfunklizenz im Steinheimer Turm. Foto: p

Seligenstadt (red) – Ferien sollen der Erholung vom (Schul-)Alltag dienen, geben aber auch Gelegenheit, sich intensiv mit Hobbys zu beschäftigen. Die Jugendarbeit der Seligenstädter Funkamateure ist dabei in eine neue Phase getreten: Aus den beiden Jugendgruppen nahmen einige die Gelegenheit wahr, konkret mit der Vorbereitung zum Erwerb der Amateurfunklizenz der Klasse E („Einsteiger“) zu beginnen.

In der letzten Woche der Herbstferien bot der hiesige Ortsverband im DARC (Deutscher Amateur Radio Club e.V.) in Zusammenarbeit mit dem Ausbilderteam des Museums für Kommunikation Frankfurt (DL0DPM) einen entsprechenden Vollzeitkurs an. Solche Kurse sind bundesweit sehr begehrt, erleichtern sie doch die Vorbereitung auf die amtliche Prüfung bei der Bundesnetzagentur in erheblichem Maß.

14 Teilnehmer, knapp die Hälfte davon aus der eigenen Jugendgruppe des Ortsvereins, stellten sich dieser Aufgabe. Die weiteren Teilnehmer kamen zumeist aus dem Rhein-Main-Gebiet, aber auch einzelne aus größerer Entfernung: Ein Teilnehmer aus Seelze bei Hannover hatte wohl die weiteste Anreise. Trotz besten Wetters wurde im neu renovierten Schulungsraum im ersten Stock des Steinheimer Turms hart gearbeitet. Ein in hunderte Präsentationsseiten aufgeteiltes Wissen zu Betriebsvorschriften, Gesetzeskunde und Elektrotechnik galt es in kurzer Zeit zu verstehen und aufzunehmen. Das Ausbilderteam des DL0DPM und die vereinseigenen Referenten konnten damit die Wissens- und Verständnisgrundlagen für die folgende individuelle Prüfungsvorbereitung anhand des amtlichen Fragenkatalogs der Bundesnetzagentur legen. Die Stimmung der gesamten Gruppe war stets gut, alle hielten bis zum Schluss engagiert durch.

Nun gilt es für sie, weiter dran zu bleiben und das Wissen zu verfestigen. In einigen Wochen geht es zur alles entscheidenden Prüfung bei der Bundesnetzagentur für die begehrte Sendelizenz und das individuelle, weltweit einmalige Amateurfunkrufzeichen. Die Ausbilder sind überzeugt, dass es alle Teilnehmer schaffen können und drücken die Daumen.

Damit die Praxis nicht zu kurz kommt, boten die Seligenstädter Funkamateure am vergangenen Samstag die Teilnahme an einem Ausbildungsfunkwettbewerb auf Kurzwelle an. Mit den Ausbildungsrufzeichen ihrer Tutoren konnten sie selbst praktisch funken und schon mal die Wettbewerbsatmosphäre „schnuppern“. Am Nachmittag begann dann für die „alten Hasen“ der 24-Stunden-Funkmarathon „WAG“ (Worked All Germany). Hierbei galt es, innerhalb von exakt 24 Stunden so viele Funkverbindungen im Logbuch festzuhalten wie irgend möglich. Die Platzierung gibt der DARC erst nach Überprüfung und Auswertung der Logbücher aller teilnehmenden Stationen bekannt.

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