Kita Unterm Regenbogen macht Kinderrechte zum Thema Den Kleinsten eine Stimme geben

Kita-Leiterin Andrea Herfurth, die Erzieherinnen Gudrun Jäger und Marzena Schmidt (von links) und ihre Schützlinge eröffneten die Ausstellung über Kinderrechte im Turnraum der Kita. Foto: Dexheimer/Stadt Langen/p

Langen (red) – Das Team der Langener Kita Unterm Regenbogen am Leukertsweg hat das Thema Kinderrechte gemeinsam mit den Mädchen und Jungs in der Einrichtung genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Eine Ausstellung rund um die Rechte der kleinen Bürger, die dabei selbst sehr aktiv waren. Viele Gespräche in den Kindergartengruppen machten das Thema Kinderrechte für die jungen Langener greifbar.

Innerhalb der Kunstprojekte „Recht auf Spielen“ und „Wir sind Kinder einer Welt“ schuf der Nachwuchs farbenfrohe Bilder und Collagen, die nun in der Ausstellung zu sehen sind. Zudem ziert eine beeindruckend lange Kette aus Papierfiguren die Fensterfronten der Einrichtung. Auf den kunterbunten Gestalten haben die Drei- bis Sechsjährigen ihre Wünsche für eine bessere Welt notiert. „Ich wünsche mir mehr Zeit, um mit meinen Freunden zu spielen“ oder „Ich wünsche mir, dass alle Kinder genug zu essen haben“ steht unter den freundlichen Gesichtern mit Haaren aus Wolle. „Wir wollten ein so wichtiges Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachten und kreativ umsetzen“, fasst Kita-Leiterin Andrea Herfurth das Projekt zusammen. Prima passe das auch zum pädagogischen Schwerpunkt des Hauses, das (wie auch die Langener Kita Wundertüte an der Westendstraße) beim Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ dabei ist. Der große Vorteil: Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert der Einrichtung eine halbe Stelle für eine zusätzliche Fachkraft. Im Leukertsweg übernimmt Erzieherin Marzena Schmidt diesen Part. Sie ist Spezialistin für sprachliche Bildung, gibt ihr Fachwissen an das Team weiter, begleitet und unterstützt den Kita-Alltag und initiiert Aktionen rund um die Sprachförderung. Auch die Ausstellung zu den Kinderrechten hat Marzena Schmidt federführend organisiert und mit ihrer Kollegin Gudrun Jäger umgesetzt, die in der Regenbogen-Kita unter anderem für das Lesemaus-Haus – eine kleine Bibliothek in der Kita– zuständig ist und zum Beispiel mehrsprachige Bücher als Exponate zur Kinderrechte-Ausstellung beigesteuert hat.

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