Dritte Auszeichnung für Mühlheimer Kita Raabestraße

Zertifikat "Haus der kleinen Forscher"

Zur Übergabe des Zertifikats waren auch der Kreisbeigeordnete Carsten Müller, Erste Stadträtin Gudrun Monat und Bürgermeister Daniel Tybussek gekommen. Foto: Stadt Mühlheim/p

Mühlheim (red) – Als eine von nur zwei Kindertagesstätten im Kreis erhielt die Kita Raabestraße nun zum dritten Mal die Zertifizierung „Haus der kleinen Forscher“ verliehen, die sie erstmals 2012 verliehen bekam. Zur feierlichen Übergabe der Plakette erschienen der zuständige Kreisbeigeordnete Carsten Müller und Astrid Mader, zuständig für den Zertifizierungsprozess.

Auch Bürgermeister Daniel Tybussek und die Erste Stadträtin Gudrun Monat folgten der Einladung von Kita-Leiterin Waltraud Handdruck-Muntanjohl und ihrer Stellvertreterin Anke Kornelli zu diesem besonderen Ereignis. Das Kita-Team freute sich über dieses Gütesiegel sehr, da die geleistete Arbeit erneut ausgezeichnet wurde.

Die Idee, Kinder bereits in diesen jungen Jahren für Forschung zu begeistern, geht auf d Friedrich Fröbel zurück, der bereits in der zweiten Dekade des vergangenen Jahrhunderts Ideen und Projekte für Kleinkinder entwickelte. Vor einigen Jahren wurden Erzieherinnen der Kita auf dieses Projekt aufmerksam und begeisterten die Leitung für dieses Projekt. Im Tagesablauf der Kita bedeutet das für die Kinder, dass Erzieherinnen mit ihnen Projekte mit naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Inhalten durchführen und experimentieren. Themen wie Luft, Wasser, Farben, Licht, Klänge, Geräusche oder Sprudelgase stehen im Mittelpunkt der Experimente, die auch die Kinder selbst durchführen können und durch die neu gewonnenen Erfahrungen und Beobachtungen Lernprozesse anstoßen.

Mosaikarbeiten auf dem Spielplatz

Auch die Öffentlichkeit kann Ergebnisse dieser Projekte bewundern, so stammen die Mosaikarbeiten auf dem Spielplatz „Am alten Festplatz“ von den Kita- und Hortkindern der Kita Raabestraße. Zurzeit findet beispielsweise im Bereich Mathematik ein Erbsen-Projekt statt. Kinder erfahren durch die simple Nutzung von Kichererbsen und Zahnstochern so schon auf spielerischem Weg, wie viele Kanten, Flächen und Ecken ein einfacher Würfel hat. Auch bei diesem Projekt ist ausschließlich die Fantasie des einzelnen Kindes gefragt, und es kann selbständig steuern, wie weit die Forschung am. dreidimensionalen Objekt gehen soll.

Die Freude der Kinder spornt die Erzieherinnen an, weitere interessante Vorhaben anzugehen, die - nicht nur den Kinder Spaß bereiten und ihre Kompetenzen fördern, auch wenn das für die Erzieherinnen zusätzliche Fortbildungen bedeutet, die für diese besondere Erziehungsform aber gerne in Kauf genommen werden.

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