Von Offenbach bis Honolulu Närrisches Treiben beim Egerländer Kappenabend

Die Frauen des Sing- und Tanzkreis präsentierten die aktuelle Hutmode von Madame Francoise de Creation.    Foto: p

Offenbach (red) – Mit Hallau, Hallau begrüßte Gertraud Hirsch die närrische Schar zum Egerländer Kappenabend im Emil-Renk-Heim. Als erstes hatte sich Leo Hauer in die Bütt gewagt, brachte das Lied ,,Ein Hoch auf die Fosnat“ in Egerländer Mundart zum besten und alle sangen mit. Von ihrem alten Hut erzählte Elly Budny, den sie vor dem Krieg gekauft hatte und mit dem sie so einiges erlebte.

Musikalisch hatte sich Peter Alexander (Simon Hirsch) angekündigt mit dem Lied ,,Wie Böhmen noch bei Österreich war“ , der Saal tobte und das weibliche Publikum bedankte sich mit roten Rosen bei ihm. Weiter ging es mit der Ehrenjungfrau (Thea Lutz). Sie erzählte, wie sie den Feuerwehrkommandanten unter den Tisch gesoffen hat. Für eine Rollkur hatten sich Ursula und Werner Wirth entschieden, und wollten gesanglich mit dem Publikum den Wohlstandsspeck abtrainieren. Mit einer Aufführung aus ,,Schwanensee“ gab die Gmoitanzgruppe ihr Bestes. Zum Schulunterricht traf sich die Egerland-Jugend und stellte ihrer Lehrerin so manche knifflige Frage. Nun wurde dem Publikum von Madame Francoise de Creation (Michaela Roth) eine Hut-Show präsentiert. Sie zeigte ihre neuesten Hüte, käuflich zu erwerben und von den Frauen des Sing- und Tanzkreises vorgeführt.

Nach einer kleinen Pause ging es mit Marianne und Michael (Simon Hirsch und Freundin Anne) musikalisch weiter. Sie sangen ,, Der Bub passt nur in die Lederhosen nei“ und ernteten viel Applaus. Was man mit 70 noch alles kann, konnte Gerlinde Adam aus der Bütt’ erzählen, und ihr Wahlspruch war ,,Das Leben ist ein Gewinn, obwohl ich schon 70 bin“. Danach gab es eine Klatscheinlage von Alica, Claudia und Uli Winkler. Sie zeigten dem närrischen Publikum wie man mit „Bim Bam, Billy Billy, Bim Bam“ richtig klatscht. Noch einmal ging Elly Budny in die Bütt’ und erzählte, was es auf sich hat mit der „Himmelsordnung“. Mit einem Sketch zeigte die Egerland-Jugend den Unterschied beim Duschen von Mann und Frau. Mit „Heut sin wir lustig“ gab nochmal Leo Hauer ein Lied auf seiner Gitarre zum Besten. Aus ihren Ruhestandsprogramm einer Rentnerin berichtete Gertraud Hirsch aus der Bütt’. Nun waren die Männer des Sing- und Tanzkreises an der Reihe, sie gingen als Großmütter mit „Vileda“ auf große Reise. Ihre erste Station war Mallorca, von dort ging es weiter nach Honolulu, wo sie ihren Bikini zum gleichnamigen Lied „Itsy bitsy Teenie Weenie Honolulu Strand Bikini“ vorführten.

Zum großen Finale kamen noch einmal alle Mitwirkende auf die Bühne und sangen ,,So ein Tag, so wunderschön wie heute“ und „Offenbach, mei Offenbach“, letzteres Lied komponiert von Hubert Wolf, einem echten Egerländer.

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