Frankfurter Ferienkarussell bietet insgesamt 2.000 Plätze für Kinder und Jugendliche

Schweißtreibender Start in schulfreie Zeit mit Breakdance

Die jungen Damen zeigen, was sie bereits bei Ricarda Sowa gelernt haben, Daniela Birkenfeld (links) schaut interessiert zu. Foto: Jochen Schneider

Nordend (zjs) – Gerade erst haben die Sommerferien begonnen und alle Schüler freuen sich über sechs Wochen Freizeit. Im Mädchenkulturzentrum Mafalda in der Gaußstraße sind neun Jugendliche im Alter von 10 bis 13 Jahren dabei, erste Schrittfolgen und Bewegungsabläufe einzustudieren, anstatt auf der faulen Haut zu liegen. Allein die Arme hochhalten und die Hände und Finger bewegen, sieht leichter aus, als es ist.

Doch für den ersten Tag des dreitägigen Breakdance Workshops ist Lehrerin Ricarda Sowa sehr zufrieden mit dem Gelernten: „Viele der Teilnehmerinnen haben schon sportliche Bewegungsabläufe absolviert, das wird an den Bewegungen mehr als deutlich“, so die 26-jährige Studentin mit tanzpädagogischer Ausbildung. Und die Mädchen bestätigen die Vermutung der Trainerin, einige haben Erfahrung im Ballett, Akrobatik oder modernem Tanz.

Im Rahmen des Frankfurter Ferienkarussells hat die Stadt Frankfurt erneut ein umfangreiches Programm aufgelegt, das sich sehen lassen kann. In den Oster-, Sommer- und Herbstferien finden 34 Bildungswochen und 23 Ferienfreizeiten statt. Insgesamt werden knapp 2.000 Plätze für Kinder und Jugendliche angeboten, 110 davon bei sind bei sieben Maßnahmen inklusive.

Professor Daniela Birkenfeld wollte sich einen Überblick über den Workshop „Let’s dance für Mädchen“ machen und stattete den jungen Damen einen Besuch ab. „Ich mache das regelmäßig jedes Jahr, um einen Eindruck zu bekommen, wie unsere Angebote von den Jugendlichen angenommen werden“, sagt die Stadträtin und ergänzt: „Im Laufe der Zeit habe ich schon viel gesehen, das reicht vom Bogenschießen bis hin zu Kanutouren und ich bin immer wieder beeindruckt, wie schnell sich die jungen Menschen zusammenfinden, obwohl sie sich vorher nie gesehen haben.

Das ist auch bei der Tanzgruppe der Fall, denn alle Mädchen kommen nicht aus der näheren Umgebung. Die Begeisterung teilen Zoi Tassi und Antonella Miceli, zuständig für die Auswahl und Zusammensetzung des Ferienkarussells der Stadt: „Ich finde es gut, wenn die Mädchen gleich am ersten Ferientag an einem solchen Kurs teilnehmen und nicht erst tagelang auf der Couch liegen und chillen“, so Sozialpädagogin Antonella Miceli. Dass die Angebote gut ankommen, sehen die Planer schon bei den Anmeldungen, denn wenn das Heft Mitte Dezember erscheint, sind alle Angebote bis Anfang Februar ausgebucht. Unter www.ferienkarussell-frankfurt.de kann man sich rechtzeitig über das Programm informieren. Für die Mädchen des Breakdance-Workshops ist aber jetzt schon klar: Im nächsten Jahr sind sie wieder dabei.

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