Den Wurfpfeilen verfallen SG Riederwald veranstaltet Dartturnier an Pfingstsonntag

Die Dart-Abteilung der SG Riederwald freut sich schon auf die Riederwälder Dart Open an Pfingstsonntag. Fotos (2): Hagemann

Riederwald (sh) – Der Dartsport klettert auf der Beliebtheitsskala stetig nach oben. Darts-Profis werden von ihren zahlreichen Fans frenetisch gefeiert und so mancher greift schließlich auch selbst zu den Wurfpfeilen. Bei der SG Riederwald gehört seit vergangenem Jahr Darts als Vereinssport zum Angebot. Beim dritten Riederwälder Dart Open am Pfingstsonntag soll das Darts-Fieber weiter um sich greifen.

„Früher galt Darts als Kneipensport. Inzwischen ist die Tendenz, Darts im Verein mit eigenem Vereinsheim zu spielen“, sagt Markus Tillmann, Mitorganisator der Riederwälder Dart Open. Das Spielen im Vereinsheim hat Vorteile: „Man ist unabhängig von Kneipen-Öffnungszeiten und hat mehr Platz zum Werfen, denn in manchen Kneipen ist es sehr eng.“ Und wenn nach den Regeln des Hessischen Dart-Verbands gespielt wird, darf am Board – also an der Dartscheibe – nicht geraucht werden, in der Bundesliga ist Alkohol während des Spiels tabu.

Matthias Herbert, im Spielausschuss der Fußballabteilung der SG Riederwald und ebenfalls Organisator des Pfingst-Dartturniers, hat vor 15 Jahren angefangen, Darts zu spielen. Zuerst mit Kumpels in der Kneipe „um einen Schoppen“. Im Lauf der Zeit hat er einen Ehrgeiz für das Spiel entwickelt, vor allem, als bei der SG Riederwald eine eigene Abteilung dafür gegründet wurde. „Dort wird dieser Sport ernst genommen“, sagt Herbert. Tillmann ist vor 22 Jahren dem Sport mit den Wurfpfeilen verfallen. „Ich hatte Freunde, die Liga-Spiele absolviert haben. Ich hatte den Ehrgeiz, besser spielen zu wollen als meine Freunde“, erzählt Tillmann. Man unterscheidet beim Darts zwischen Steeldarts, bei dem Pfeile mit einer Stahlspitze auf ein Board aus Sisalfaser geworfen werden, und E-Darts, das am Automaten mit Pfeilen mit Plastikspitze gespielt wird.

Anfänger können in Dart-Shops verschiedene Pfeile testen

„Darts ist eine hochanstrengende Sache. Es gilt, einen kühlen Kopf zu bewahren und sein Spiel zu spielen, auch wenn der Gegner besser ist“, sagt Herbert und Tillmann ergänzt: „Wichtig ist eine ruhige, gleichmäßige Bewegung des Unterarms beim Abwurf.“ Außerdem: Eine gute Standposition, die jeder Spieler für sich selbst erspüren muss. „Man sollte keinen Wurfstil kopieren, sondern seinen eigenen finden“, empfehlen die beiden. Einsteiger, die sich mit Pfeilen ausrüsten wollen, empfehlen Herbert und Tillmann den Besuch eines Dartshops und dort verschiedene Modelle auszuprobieren. „Ein Set Pfeile besteht aus drei Stück. Preislich geht es bei 20 Euro los, die teuersten Pfeile liegen bei rund 300 Euro. Es bedeutet aber nicht, dass ein teurer Pfeil besser ist. Jeder muss selbst herausfinden, welcher Pfeil ihm liegt“, erläutert Tillmann.

Darts kann jeder spielen, unabhängig von Alter oder sportlichem Hintergrund – vermutlich ist dies mit ein Grund für die wachsende Fangemeinde dieser Präzisionssportart. „Vor drei Jahren haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir noch mehr Leute zum Pfingstfest der SG Riederwald ins Zelt bekommen. Da kamen wir auf die Idee, ein Dartturnier anzubieten“, erklärt Herbert. Zur Premiere nahmen mehr als 30 Neugierige teil, im zweiten Jahr waren es bereits 50 Teilnehmer. Dieses Mal rechnen die Organisatoren mit rund 60 Teilnehmern pro Turnier. Die dritten Riederwälder Dart Open finden am Pfingstsonntag, 20. Mai, im Festzelt auf dem Sportplatz der SG Riederwald, Volgersbrunnenweg 3, statt.  Um elf Uhr beginnt das Warm Up Turnier, das Startgeld beträgt fünf Euro plus Wurfgeld.

Tombola mit zahlreichen Preisen für den guten Zweck

Um 16 Uhr startet das Hauptturnier, das Startgeld beträgt zehn Euro plus Wurfgeld. Bei beiden Turnieren wurde das Extra-Preisgeld auf 400 Euro aufgestockt, das jeweils für die ersten drei Plätze ausgeschüttet wird. Mitmachen darf jeder ab 18 Jahren. Anmeldungen unter sgrdarts[at]web[dot]de oder am Turniertag, sofern noch Startplätze frei sind. Gespielt wird an E-Dart-Automaten. Außerdem gibt es eine große Tombola mit zahlreichen hochwertigen Preisen. Der Erlös der Tombola kommt dem Verein Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt zugute. Die Dartsabteilung der SG Riederwald trainiert jeden Mittwoch von 19 bis 21 Uhr im Vereinsheim der Fußballabteilung im Volgersbrunnenweg 3.

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