Die Queen Maan wird nun verschrottet

Gesunkenes Hausboot ist endlich geborgen

Richard Kling mit seinem geborgenen Hausboot Queen Maan. Foto: Lisa Kling/p

Fechenheim (kb) – Sieben Wochen lag das Hausboot von Richard Kling am Fechenheimer Ufer nahe der Kaiserleibrücke. Jetzt endlich konnte die Queen Maan aus dem Main geborgen werden.

Am vergangenen Samstag um sieben Uhr begann die Aktion, die zuvor wegen des anhaltenden Hochwassers nicht möglich gewesen war. Richard Kling war einigen Tage zuvor selbst an seinem selbst gebauten Hausboot getaucht, um vier Schlaufen zu befestigen, an denen der Kran das Schiff schließlich heben konnte. „Wir sind alle froh, dass das Kapitel jetzt abgeschlossen ist“, sagt Tochter Lisa.

Warum das Hausboot unterging, ist noch unklar

Offen bleibt noch immer die Frage, warum das 20-Tonnen-Hausboot am 5. Januar gesunken ist. Auch an Land sind die Spuren nicht eindeutig. „Vielleicht war es Treibgut, etwa ein massiver Baumstamm. Oder doch der Kaiserleifelsen“, sagt Lisa Kling. Fest steht: Das Unglück kommt Richard Kling teuer zu stehen: 20.000 Euro muss der Bäcker für das Bergungsgerät zahlen, da er nur eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hatte, kommt die Versicherung für den Schaden nicht auf. Immerhin: Durch die Spendenaktion, die seine Töchter nach der Havarie ins Leben gerufen hatten und die noch immer läuft, sind mittlerweile 12.200 Euro zusammengekommen.

Die Queen Maan soll nun verschrottet werden. Ein paar tragende Balken will Richard Kling retten. Der 58-Jährige will sich ein neues Hausboot bauen.

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