Apres-Ski-Party auf dem Gelände des Turnvereins Gesellige Wintergaudi in Hausen

Zwei Schlitten am offenen Feuer und Lichterketten über dem grünen Rasen. Gemütlich war es bei der Apres-Ski-Party. Foto: m

Obertshausen (m) – Schnee hätte gut gepasst, aber der hat sich sowieso rar gemacht. „Und die Schneekanonen von Willingen haben sie fürs Skispringen gebraucht“, scherzt Holger Bischoff. Er hat die Apres-Ski-Party auf dem Gelände des Turnvereins (TV) Hausen mitorganisiert. Auch ohne Eisblumen avancierte die Idee mit der Schirmbar zu einem schönen Erfolg.

Da hat sich der Vorstand der Gemeinschaft am Vorbild der prominenten Pisten in den Alpen bedient. Da sind die achteckigen Pavillons auf Stelzen beliebte Treffpunkte für Wintersportler und Touristen. Im Hof des TV schenkten sie dort frisch gezapftes Helles und Radler aus, Hütchen, Marillenschnaps, Slivovic und Willi.

Selbst Glühwein schenkten sie aus. Wer weniger Prozente bevorzugte, wählte einen Autofahrer-Punsch oder den Alpenrausch-Tee. Auch die Speisekarte förderte die Geselligkeit. Ob Brezel oder Hartwurst, Pizza, Pommes, Salat oder indisch-vegetarisch, auch das gehobene Angebot zwischen Feuerschalen und dekorierten Garniturtischen gehört zum Konzept des Projekts 2023. Das ist zugleich der Name des Jubiläumsjahrs, in dem der Turnverein seinen 150. Geburtstag feiert. Die Idee sieht vor, die vier starken Abteilungen neu zu vereinen, erläuterte Bischoff, eine grün-weiße Identität durch gemeinsame Aktivitäten und einen geschlossenen Auftritt zu schaffen.

Dazu zähle neben Neujahrsempfang, Gala, Tag der offenen Tür und Oktoberfest auch die Beteiligung an Kerb, Weihnachtsmarkt, Festen und Veranstaltungen anderer Gruppierungen.

Am Freitagabend integrierten „Die Elf Babbscher“ den TV in seine Kneipentour. Lederbaron Thorsten I., Comtesse Alexandra I. und eine große Abordnung der Kappen- und Schürzenträger hielten mit ihrem Reisebus an der Herrnstraße und probierten einige der Köstlichkeiten, bevor sie ihre Runde fortsetzten. Mittlerweile hatten sich zahlreiche weitere Besucher, Mitglieder, Nachbarn und Freunde auf dem Areal eingefunden.

Die Gastgeber nutzten die Gelegenheit und warben für ihre neue Boule-Gruppe der Tennisspieler – eine der Bewegungen, die auf ein neues Vereinsverständnis auf dem Weg zum Jubiläum führen.

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