Nach August-Sturm Lücken schließen mit 117 Bäumen

Rodgau (eh) – Mit insgesamt 117 neuen Bäumen im Stadtgebiet will die Stadt einige Lücken schließen, die der Sturm vom 18. August gerissen hat. Dadurch wurde das Stadtbild so entscheidend verändert, dass die Bürger sich umfangreich an der solidarischen Spendenaktion beteiligten. Für die Aktion „Town-Baum“ haben Bürger, Vereine und Unternehmen rund 35.000 Euro gespendet. Die Pflanzarbeiten kosten achtmal so viel.

Die gespendeten 300 Euro pro Baum gibt die Stadt ausschließlich für den Kauf der Gehölze aus. Damit sind die „Town-Bäume“ dreimal so teuer wie die Stadtbäume, die die Stadt in der Aktion „500 Bäume in fünf Jahren“ pflanzt.

„Wir pflanzen richtige Bäume“, sagt Bürgermeister Jürgen Hoffmann. Es handele sich um stattliche Exemplare mit einem Stammdurchmesser von 20 bis 25 Zentimetern; gemessen wird einen Meter über dem Boden. Ein weiteres Qualitätsmerkmal: Die Bäume wurden in der Baumschule dreimal verpflanzt, sodass sich ein starker Wurzelballen ausgebildet hat. Die 300 Euro sind eine Mischkalkulation: Je nach Art sind manche Bäume teurer und manche billiger.

Nachdem die Bevölkerung durch die Spendenaktion einen großen Beitrag geleistet hat, lässt sich auch die öffentliche Hand nicht lumpen. Auf 294.000 Euro beziffert der Magistrat die Kosten der Pflanzarbeiten einschließlich Austausch der Erde und Anwuchspflege für die ersten Jahre. Das Ziel: Die gespendeten Bäume sollen gut gedeihen und auf viele Jahre hinaus frische Luft produzieren und außerdem Schatten spenden.  

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