Viele Gäste genießen das Ambiente Im Rodau-Park schmeckt das Essen ganz in Weiß

Ein Hoch auf das Lachen, das Leben und ein köstliches Mahl. Beim Diner en blanc stand ganz nach dem historischen Pariser Vorbild das Kulinarische und das Gesellschaftliche im Vordergrund. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Ganz in weiß strahlte die Tafel im Herzen Jügesheims. Die Zahl von 20 Tischen etablierte sich beim Diner en blanc einmal mehr, so begrüßte das veranstaltende Frauennetzwerk neben Clemens Winter am Akkordeon auch unter den gut 80 Gästen viele bekannte Gesichter.

Bei der fünfte Auflage des gemeinsamen Speisens aller in Weiß Gekleideten fanden aber auch neue Freunde den Weg in den Rodau-Park.

„Es geht uns nicht um Masse“, betonte Sybille Stallmann-Beseler das familiäre Lebensgefühl zwischen den grünen Bäumen des Parks. „Man müsste die Veranstaltung erfinden, wenn es sie noch nicht gäbe“.

Neu in der fröhlichen Gesellschaft an den Tischen Sabine Pitz und Brigitte Bach-Grass vom Verdi-Bezirksfrauenrat Frankfurt und Region. Den Weg aus der Mainmetropole nach Jügesheim gefunden, zeigten sich die Neuen unter den Gästen regelrecht begeistert von der Atmosphäre entlang der Sitzbänke.

Ungezwungenes Miteinander im Park an der Rodau

Geprägt von einem ungezwungenen Miteinander gehen die Menschen miteinander um. Und der musikalische Teil, geprägt von Clemens Winter „rundete das Erlebnis ab“, schwärmte Brigitte Bach-Grass. Bei der Gewerkschaft Verdi, die neuerdings das Frauennetzwerk mit den bereits etablierten Institutionen komplettiert, gab es Mediterranes auf den Teller: Oliven, Baguette, Tomaten und Mozzarella kühlten in der Hitze der Mittagsstunden. Und natürlich gab es viel Wasser zu trinken.

Für den Veranstalter hatte das Fest sein Gutes im Zuspruch der Bevölkerung und im Genießen des sommerlichen Lebensgefühls. Selbst wer morgens mit anpackte (die Stadt und die Stadtwerke halfen bei Planung und Aufbau), nach einer morgendlichen Stunde der Aufbauarbeiten konnten die Ehrenamtlichen mitfeiern.

„Bei welcher Veranstaltung geht das schon?“, fragte Sybille Stallmann-Beseler vom Netzwerk.

Die lockere Atmosphäre lobte auch das Ehepaar Hagenau. Bereits zum dritten Mal nahmen sie in Weiß gehüllt an der Tafel platz. Rudi Hagenau lobte das gemeinsame Mahl im Rodau-Park als „eine schöne Location, um Leute zu treffen, die man sonst nicht so oft trifft“.

Kostproben der Kochkünste anderer probieren

Was als besonders positiv gesehen wurde: das entspannte Miteinander. Es war gang und gäbe, am Nebentisch um eine Kostprobe der Kochkünste zu bitten. Es kamen Leute von anderen Tischen und boten die mitgebrachten Speisen an. Besonders kurz vor dem Verlassen des Parks wurden die Tabletts herumgereicht: „Wollt ihr nochmals kosten?“

Das zwanglose und entspannte Miteinander zog viele Gäste wieder aufs Neue an. So hielt Rudi Hagenau bereits jetzt für 2020 fest: „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei“.

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