Auf dem Puiseauxplatz in Rodgau/Nieder-Roden Rund um Brunnen wird wieder Wein getrunken

Auf ein friedliches Weinfest: Andreas Spott, Franz Dürsch, Wilfried Beyer, Christoph Ullrich, Jutta Mucha und Sabine Cäsar-Müller vom Partnerschaftsverein Nieder-Roden/Puiseaux. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Das Weinfest ist eröffnet, noch bis einschließlich kommendem Wochenende feiern die Freunde des guten Weintropfens den Genuss der edlen Winzerarbeit. Im Schatten des Brunnens der Jugend werden die Weine aus Deutschland und Frankreich genossen.

Weine und Käse ergänzen sich trefflich

Am ersten Wochenende reihte sich sogar der Käsehändler Arnaud aus der Nieder-Röder Partnerstadt Puiseaux in Frankreich in die Runde der Budenbetreiber ein.

Am Nieder-Röder Puiseauxplatz zählte ein gekröntes Haupt zu den ganz besonders herzlich begrüßten Gästen: Die Groß-Umstädter Weinkönigin Melissa Hamerlik eröffnete die von guter Laune geprägte Veranstaltung gemeinsam mit Andreas Spott vom Partnerschaftsverein sowie mit dem Kulturdezernenten Winno Sahm, mit Franz Dürsch, mit Ralf Kunert und mit Organisator Uwe Reichert. Seit 2017 ist die Weinkönigin Melissa Hamerlik im Amt.

Für einen ihrer gut 140 Auftritte im Jahr kam sie nun nach Rodgau. Dass die junge Weinliebhaberin seit Geburt den französischen Akzent auf der Zunge trägt, brachte für den Weinfest-Ideengeber, den Partnerschaftsverein Nieder-Roden/Puiseaux, einen gewissen Charme mit. Melissa Hamerlik stammt aus der Gegend zwischen Lyon und Marseilles, und liebt in ihrer jetzigen Heimat Groß-Umstadt besonders die Rebsorte Ehrenfelser.

Boden wichtig für Geschmack

Neben diesem Tröpfchen von der Odenwälder Weininsel im Anbaugebiet Hessische Bergstraße gesellten sich beim Weinfest Reben wie Merlot und Gelber Muskateller auf die Angebotslisten. Sie kamen beispielsweise von der Winzerei Leander Hilgert aus Rheinhessen nach Nieder-Röder. Östlich der Nahe gelegen, speichern dort die Lössböden das Wasser gut. So zeigen sich die Rheinhessen gerne experimentierfreudig, und versuchen sich alljährlich an neuen Stöcken.

Das Wissen diverser Weinkenner durfte beim Weinfest für den Gast gerne mundgerecht aufbereitet werden. „Die Gäste fragen gerne nach Weinen mit geringem Säuregehalt“, wusste Claudia Albert von Wein & Kunst. Die Rodgauerin ist Commis-Sommelière, und kennt die feinen Geschmacksnoten des Bacchus-Tröpfchens. Um den individuellen Genuss für den Gast zu finden, darf es bei ihr auch gerne ein Bonus-Schlückchen vor der Bestellung sein. Erzeugnisse von diversen deutschen Winzern gab es auch beim Badischen Weinhaus Werner ins Glas.

Langjährige Kunden suchen nach „ihrem“ Anbaugebiet

Die Kunden suchen nach ihren bevorzugten Anbaugegenden, kennt Peter Lehmann die Vorlieben der Weinliebhaber. Jeder Kenner an seinem Stand erdet seinen Gaumen nach Rebsorte und Weinlage, und wünscht sich gerne die Winzerarbeit von Tauberfranken bis zum Bodensee ins Glas.

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