Gewerbeverein Rodgau-Dudenhofen stellt Maibaum am Ludwig-Erhard-Platz Wappen ragen noch bis November in den Himmel

Ein kräftiges Hauruck und es war geschafft. Der Gewerbeverein Rodgau-Dudenhofen stellte den Maibaum am Ludwig-Erhard-Platz. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Ein schöneres Wetter konnten die Aktiven vom Gewerbeverein Rodgau-Dudenhofen kaum geliefert bekommen. Als der Tross mit dem Maibaum von der Nieuwpoorter Straße in Richtung Ludwig-Erhard-Platz abbog, strahlte die Sonne vom Himmel und machte nur dann und wann weißen Schäfchenwölkchen platz.

Die Bänke im Freien und unter den Zelten waren besetzt mit gut gelauntem Publikum, so konnte das Bier fließen.

Zuvor hatten die Aktiven des Maibaum durch Nieder-Roden und Dudenhofen gezogen, dazu spielte die „Guggemusik Druffkapell“ aus Jügesheim auf. Drei Stadtteile in die Veranstaltung einbezogen, so stand für Martin Born fest: Eine echte Rodgauer Veranstaltung.

Zu dem Umzug gehörte auch der Transport des Festbieres. Das Gespann der Seligenstädter Brauerei wurde von vier leibhaftigen Pferdestärken gezogen.

Der Anhänger mit dem Maibaum dagegen brauchte schon eine Zugmaschine mit 22 PS. So viel warf der Traktor von Dietmar Wilhelm in den Ring.

Dann packten 18 Mann die weiß-rot gestrichene Fichte und trugen sie vom Ludwig-Erhard-Platz auf den Grünstreifen vor die Kindertagesstätte.

Mit kräftigem „Hauruck“ und unterstützt von einem Kran hievten die Männermuskeln den Baum und die 27 Zunftwappen in die Höhe. Dazu gab es einen kräftigen Tusch von der „Guggemusik“.

Nach so viel verbrauchtem Muskelschmalz ging es froh gelaunt zum Fassbieranstich.

Bürgermeister Jürgen Hoffmann verkündete nach zwei Schlägen: „O‘ zapft is“. Willi Gotta und Wolfgang Linke (Igemo) ließen sogleich die Gläser voll laufen.

Als das frisch gezapfte Fassbier die Runde machte, sorgten fleißige Veranstalter noch am Maibaum für dessen Standfestigkeit. Eine neue Maibaumhalterung, extra besorgt aus Heidenroth-Zorn, ersetzt die alte.

Die Zunftwappen ragen am Ludwig-Erhard-Platz noch bis in den November in den Himmel. Dann werden sie erneut für ein halbes Jahr verschwinden, bis sie im nächsten Wonnemonat wieder den Ludwig-Erhard-Platz dominieren werden.

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