Dietzenbacher Feuerwehr unterstützt die Städtischen Betriebe mit mit einer Gießaktion Übungsmöglichkeit und gleichzeitig eine gute Tat

Es war eine Übungsmöglichkeit und gleichzeitig eine gute Tat: Mit etlichen Litern Wasser haben Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dietzenbach die Bäume entlang der Offenbacher Straße versorgt. Foto: p

Dietzenbach (red) – Es war eine Übungsmöglichkeit und gleichzeitig eine gute Tat: Mit etlichen Litern Wasser haben Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dietzenbach unlängst die Bäume entlang der Offenbacher Straße in der Kreisstadt versorgt. Das sei bei der anhaltenden Trockenheit zwar leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, meint Feuerwehr-Pressesprecher Oliver Schuster.

„Die Aktion war aber eine Erste-Hilfe-Maßnahme für die an der Stelle doch arg gestressten Bäume und hilft ihnen hoffentlich beim Überleben“, betont Michael Würz, Technischer Betriebsleiter der Städtischen Betriebe. Über das Angebot der Floriansjünger, den Gießdienst zu übernehmen, habe er sich sehr gefreut und bedanke sich ausdrücklich.

„In Zeiten wie diesen ist eine solche Unterstützung für die Natur äußerst wertvoll“, so Würz.

„In den Ferien sind wir immer etwas flexibler bei unseren Übungen“, teilt Feuerwehrsprecher Schuster mit. Verbunden seien alle Aktionen dennoch immer mit Lerneinheiten. sei das

ständige Training doch konsequente Notwendigkeit im Brandschutzdienst. „Wir arbeiten unter anderem an den Fahrzeugen, trainieren mit den Pumpen und üben die Wasserentnahme am Hydranten“, berichtet Schuster. Umso besser, wenn dabei auch der Natur etwas zugutekomme. „Wir hatten eine klassische Win-Win-Situation“, freut sich der Pressesprecher.

Mit vier Fahrzeugen waren die Floriansjünger einige Stunden unterwegs. „Wir haben bestimmt 100 Bäume gegossen, wobei jeder Baum etwa 150 Liter Wasser bekommen hat“, sagt Schuster. Schon immer stehe die Feuerwehr im Zeichen des Umweltschutzes. „Und gerade bei der Hitzephase haben wir die Möglichkeit zu helfen und können so eine Aktion relativ einfach umsetzen.“ Dabei sei die Idee wirklich nicht mehr weit hergeholt. „Es ist wichtig, ein Zeichen für unsere Umwelt zu setzen, denn es kann keiner mehr sagen, das betrifft mich nicht, betont der Feuerwehrmann.

Freuen konnten sich die Helfer ihm zufolge zudem über einige Begegnungen mit Anwohnern, die bereits regelmäßig ehrenamtlich im Sinne der Grünpflege zugange sind.

„Sie haben uns genau gesagt, wo die Gewächse bereits versorgt sind und wo es notwendig ist, Wasser zu geben“, erzählt der Pressesprecher. Das sei eine schöne Erfahrung gewesen. Und dennoch: „Wir alle könnten noch viel mehr Eigenverantwortung übernehmen, jeder Bürger, der einen Baum vor der Tür hat, kann etwas tun.“

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